ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2002Prävention: Ergänzung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Was die Bedeutung von körperlicher Aktivität als Vorbeugungsmaßnahme gegen degenerative Herz- und Gefäßerkrankungen und gegen gewisse Stoffwechselleiden anbetrifft, so liegen hierzu nicht erst seit den 90er-Jahren, sondern seit Beginn der 70er-Jahre beweiskräftige definierte Befunde vor. Damals war bereits bekannt, dass offenbar ein genau definiertes quantitatives und qualitatives Maß an Energieverbrauch zur Erzielung eines eingeschränkten Risikos von Koronarmortalität erforderlich ist und dass der nur mäßige Einfluss von körperlichem Training auf mehrere Risikofaktoren als antiatherogenes Mittel wichtiger sein kann als die einzelne massive Korrektur eines isolierten potenziell lebensverkürzenden Faktors.
Unter dieser Betrachtungsweise ist es bedauerlich und unverständlich, wie träge und oft halbherzig verantwortliche Institutionen und die Politik auf diese später sprunghaft erweiterten Erkenntnisse im Dienste der Volksgesundheit reagiert haben.
Prof. Dr. Dieter Paul Mertz,
Am Rosenberg 44, 79238 Ehrenkirchen

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote