ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2002Kinder- und Jugendsportmedizin

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Kinder- und Jugendsportmedizin

Dtsch Arztebl 2002; 99(48): A-3252 / B-2742 / C-2554

Hebestreit, Helge; Ferrari, Rudolf; Meyer-Holz, Joachim; Lawrenz, Wolfgang; Jüngst, Bodo-Knut

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Kindersportmedizin
Psychologische Vorteile

Helge Hebestreit, Rudolf Ferrari, Joachim Meyer-Holz, Wolfgang Lawrenz, Bodo-Knut Jüngst (Hrsg.): Kinder- und Jugendsportmedizin. Grundlagen, Praxis, Trainingstherapie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York, 2002, XII, 255 Seiten, 75 Abbildungen, 41 Tabellen, gebunden, 49,95 €
Unser TV- und PC-geprägter Nachwuchs braucht dringend mehr körperlichen Ausgleich. Das empfohlene Spektrum reicht von der selbst dosierten kindlichen Bewegungsfreude bis zum systematischen Schul-, Vereins- und Leistungssport. Im ersten Teil des Bandes werden physiologische und klinische Grundlagen einschließlich der Besonderheiten des wachsenden Organismus beschrieben. Der Hauptteil stellt die spezifischen Erfordernisse bei chronischen Erkrankungen dar.
Im Vordergrund stehen kardiale, pulmonale, orthopädische und neurologische Störungen, aber auch spezielle Probleme, zum Beispiel im Bereich der Ophthalmologie oder gar Transplantationsmedizin, werden berücksichtigt. Neben der therapeutischen und prophylaktischen Komponente des Jugendsports, vor allem bei rheumatischen und zentral-nervösen Erkrankungen, werden immer auch die psychologischen Vorteile im Hinblick auf Selbstbestätigung und soziale Integration hervorgehoben. Dieser Aspekt zieht sich wie ein roter Faden durch alle Kapitel.
Fazit: Ein schönes Nischenthema, sauber bearbeitet und ansprechend präsentiert. Manfred Doerck
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