ArchivDeutsches Ärzteblatt42/1996Herzchirurgie: Bestmögliche Therapie

SPEKTRUM: Leserbriefe

Herzchirurgie: Bestmögliche Therapie

Weber, A.

Zu dem Beitrag "Herzchirurgische Operationen bei Kindern ? Konzentration auf wenige Zentren gefordert" von Dr. Barbara Nickolaus in Heft 34?35/1996
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LNSLNS . . . Meine Tochter wurde mit einer Fallotschen Tetralogie geboren. Ich habe nach Diagnosestellung selbstverständlich alle mir zugänglichen Informationsmöglichkeiten genutzt, um die bestmögliche Therapie für meine Tochter zu erreichen.
Inländische Kinderkardiochirurgen schlugen die korrigierende Operation im Alter von knapp zwei Jahren vor, vorher allenfalls eine überbrückende Shunt-OP. Kranken­haus­auf­enthalt nach OP zirka vier Wochen, vorher mehrmalige Diagnostikaufenthalte im Krankenhaus.
Amerikanische, englische und wenige deutsche Kinderkardiologen empfahlen die Früh-OP im Alter von zirka vier oder fünf Monaten (in Deutschland zumeist als zu risikoreich abgelehnt). Im Fall meiner Tochter bestand die Therapie aus der endgültigen Operation in Birmingham im Alter von vier Monaten mit sechs Tagen Kranken­haus­auf­enthalt. Die Kosten waren sehr viel geringer als die vorgeschlagene Diagnostik und Therapie in Deutschland! Unsere Tochter ist mittlerweile im "deutschen" Operationsalter, sie ist aber seit 20 Monaten altersentsprechend entwickelt und herzgesund!
Jürgen A. Weber, Rostesiepen 37, 58313 Herdecke
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