ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2002Gesundheitsreform: Immer mehr Kommissionen

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Gesundheitsreform: Immer mehr Kommissionen

Dtsch Arztebl 2002; 99(49): A-3292 / B-2772 / C-2584

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LNSLNS Auch der DGB beruft Beraterkommission.
Nachdem Bundessozialministerin Ulla Schmidt eine Regierungskommission zur Überprüfung der sozialen Sicherungssysteme berufen hat, hat auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine eigene Expertenkommission zur Gesundheitsreform eingesetzt. Von deren 33 Mitgliedern gehören die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer und der Kölner Gesundheitsökonom Karl Lauterbach auch der so genannten Rürup-Kommission an. Der DGB versicherte, keine Konkurrenz etablieren zu wollen. Auch die CDU will voraussichtlich im Dezember eine Kommission zur Reform der Sozialversicherung einsetzen.
Optionen zur Gesundheitsreform und Grundsatzfragen der Gesundheitssicherung begutachtet ebenfalls der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen unter dem Vorsitz des Mannheimer Finanzwissenschaftlers Eberhard Wille. Die Amtszeit des Sachverständigenrates endet im März 2003. Auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung unter dem Vorsitz des Kölner Volkswirtschaftlers Jürgen Donges hatte in seinem jüngsten Jahresgutachten eigene Vorschläge zur Gesundheitsreform unterbreitet.
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