ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2002Versorgungswerke: Abschaffen
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LNSLNS . . . Die Solidargemeinschaft der Sozialversicherten ist hiermit aufgerufen, noch mehr als derzeit aus den Versorgungswerken direkt und indirekt über die Zugehörigen finanziell wieder zurückzufordern und wieder der großen Solidargemeinschaft zurückzuführen. Vielleicht besinnt man sich dann, derartige bestehende Privilegien freiwillig aufzugeben. Denn auf direktem Wege eine Ausräumung durchzuführen, dafür scheinen die Politiker nicht geeignet zu sein. Besonders Ärzte sollten für diese Aufgabe aufgeschlossen sein, denn sie sind es größtenteils, die ihren Lebensunterhalt aus dem nunmehr bemängelten System bestreiten. Gäbe es keine Kranken und keine Hilfebedürftigen unter den Mitgliedern der Solidargemeinschaft, könnten besonders für die dann wenigen notwendigen Ärzte gar keine Besonderheiten wie Versorgungswerke Bestand haben. Gerade Ärzte sollten darüber nachdenken, welchen Standpunkt zu den Versorgungswerken – welchen Standpunkt sie denn sonst zum Solidarsystem haben.
Achim Brehme, Dipl.-Jur., Rheinlandstraße 30, 07743 Jena
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