ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2002Väter: Theorie liegt vor
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LNSLNS Wissen wir „erstaunlich wenig“ über die Bedeutung des Vaters für die Entwicklung des Kindes? Eine erstaunliche, aber leider wenig fundierte Einschätzung und eine sehr selektive Wahrnehmung der psychoanalytischen Theorie und Praxis, die Frau Prof. Seiffge-Krenke von sich gibt.
Über die Bedeutung des Vaters von der Geburt des Kindes an über die ödipale Entwicklung bis hin zur Adoleszenz liegt eine differenzierte psychoanalytische Theorie insbesondere unter dem
Aspekt von Triangulierungsprozessen vor. Ich nenne zum Beispiel die Forschung von James Herzog, Kai von Klitzing, Lothar Schon, Frank Dammasch und von mir selbst. Alle Autoren haben veröffentlicht und sind nachzulesen. Von einer Professorin sollte man doch erwarten können, dass sie die relevante Literatur zu überblicken vermag.
Dipl.-Psych. Dr. Hans-G. Metzger, Antoniusstraße 20, 60439 Frankfurt
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