ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2002Integrierte Versorgung: Experten sind hoffnungsvoll

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Integrierte Versorgung: Experten sind hoffnungsvoll

Dtsch Arztebl 2002; 99(50): A-3368 / B-2836 / C-2640

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LNSLNS Studie für Bundesverband Medizintechnologie lotet Chancen aus.
Bereits 2005 werden 1,5 Millionen Mitglieder der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) in alternative Versorgungsmodelle eingebunden sein (zwei Prozent), 2020 rund 15 Millionen (20 Prozent). Diese Entwicklung prognostiziert die Unternehmensberatung Roland Berger in einer Studie, die kürzlich in Berlin vorgestellt wurde. Darin werden die Auswirkungen der sektorübergreifenden integrierten Gesundheitsversorgung auf die Medizinprodukteindustrie analysiert.
Die Experten bestreiten nicht, dass Ansätze zur integrierten Versorgung bislang aufgrund von Interessenkonflikten der Vertragspartner stocken. Die Unternehmensberater sehen das neue Fallpauschalensystem im Krankenhaus als „Haupttreiber“ für die weitere Entwicklung. Verringerte Liegezeiten führten zur Verlagerung von Leistungen in den ambulanten Sektor. Dadurch müsse sich die Zusammenarbeit beider Sektoren verbessern. Eine weitere Folge der Fallpauschalen werde die Einführung von Behandlungspfaden sein, „die genau festlegen, was mit den Patienten wo geschieht“.
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