ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2002Vereinte: Stabile Beiträge möglich

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Vereinte: Stabile Beiträge möglich

rco

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LNSLNS Der Vorstandschef der Vereinten Kran­ken­ver­siche­rung AG, Dr. Ulrich Rumm, hat betont, dass eine Anhebung der Versicherungspflichtgrenze in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) nicht zwangsläufig höhere Beiträge für die privat Krankenversicherten mit sich bringen müsse. Die Versicherungstarife seien so kalkuliert, dass sie sich selber trügen, sagte Rumm Ende Oktober in Berlin.
Hatte die Allianz-Tochter im Vorjahr auf ihrer „Gesundheitspressekonferenz“ noch ausführlich ein eigenes Modell für ein künftiges Gesundheitswesen vorgestellt, ließen die drängenden tagespolitischen Probleme diesmal wenig Zeit für theoretische Reformansätze. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand vielmehr die Anhebung der Versicherungspflichtgrenze. Dies bedeute für die private Kran­ken­ver­siche­rung langfristig erhebliche Geschäftseinbußen, sagte Rumm. Statt konsequent eine umfassende Gesundheitsreform in Angriff zu nehmen, kapituliere die Bundesregierung vor den Problemen der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) und betreibe „Flickschusterei“. Für die GKV bringe die Anhebung der Friedensgrenze allenfalls vorübergehend eine zudem minimale Entlastung. Die privaten Kran­ken­ver­siche­rungen hoffen auf den Widerspruch im Bundesrat, der die Anhebung absegnen müsse. rco
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