ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2002Ärztekammer Hamburg: Neuer Präsident

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Ärztekammer Hamburg: Neuer Präsident

Dtsch Arztebl 2002; 99(51-52): A-3436 / B-2892 / C-2692

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Michael Reusch Foto: ÄK Hamburg
Michael Reusch Foto: ÄK Hamburg
Michael Reusch löst Frank Ulrich Montgomery ab.
Die Kammerversammlung der Ärztekammer Hamburg wählte bei ihrer konstituierenden Sitzung am 9. Dezember den niedergelassenen Hautarzt Dr. Michael Reusch (48) zu ihrem Präsidenten. Er setzte sich mit 29 Stimmen gegen den bisherigen Amtsinhaber Dr. Frank Ulrich Montgomery (50) durch, für den 28 Abgeordnete der Kammerversammlung votierten. Der Radiologe stand acht Jahre an der Spitze der Ärztekammer Hamburg. Bei den Kammerwahlen Anfang Oktober hatte jedoch überraschend die Liste „Hamburger Allianz für Klinik und Praxis“, als deren Spitzenkandidat Reusch angetreten war, die absolute Mehrheit der Versammlungssitze erhalten.
Montgomery will sich jetzt ganz auf den Bundesvorsitz beim Marburger Bund konzentrieren und legte sämtliche Funktionen und Ämter bei der Bundes­ärzte­kammer nieder. Das Amt des Menschenrechtsbeauftragten der Bundes­ärzte­kammer hat inzwischen Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe übernommen. Neuer Vorsitzender der Ausschüsse „Krankenhaus“ sowie „Sucht und Drogen“ ist Rudolf Henke. Prof. Dr. Ingo Flenker sitzt dem Ausschuss „Telemedizin und Umgang mit Gesundheitsdaten“ vor.
Frank Ulrich Montgomery Foto: Johannes Aevermann
Frank Ulrich Montgomery Foto: Johannes Aevermann
Zum Vizepräsidenten der Hamburger Ärztekammer gewählt wurde der Bergedorfer Allgemeinarzt Dr. Klaus Otto Allmeling. Beisitzer sind Dr. Christa Becker-Weißkamp, Prof. Dr. Christoph Lindner, Dr. Hanno Scherf, Dr. Michael Zinke und Dr. Eberhard Schulze. Somit sind in den kommenden vier Jahren drei niedergelassene Vertragsärzte, ein Krankenhausarzt (Lindner), eine ehemalige Krankenhausärztin (Becker-Weißkamp) und ein Arzt vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (Schulze) im Kammervorstand vertreten. Bislang waren die Krankenhausärzte in der Mehrheit.
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