ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2003Qualitätssicherung: Zertifizierung in Kliniken

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Qualitätssicherung: Zertifizierung in Kliniken

Dtsch Arztebl 2003; 100(1-2): A-5 / B-5 / C-5

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LNSLNS Kolkmann ist neuer Vorsitzender der KTQ.
Die „Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus KTQ®“ hat seit dem 1. Januar einen neuen Vorsitzenden: Prof. Dr. med. Friedrich Wilhelm Kolkmann, Vorstandsmitglied der Bundes­ärzte­kammer, löst Dr. med. Hanns Dierk Scheinert vom Verband der Angestellten-Krankenkassen ab. KTQ ist ein Zertifizierungsverfahren für Krankenhäuser, das deren Qualitätsmanagement beurteilt.
Mit Beginn der Routinephase von KTQ im Januar 2002 hat die deutsche Krankenhauswirtschaft eine mit der Joint Commission in den USA vergleichbare Institution. Das KTQ-Verfahren wird von der gemeinsamen Selbstverwaltung aus Ärzteschaft, Krankenkassen, Krankenhausträgern und den Pflegeberufen getragen. Es geht zurück auf eine Initiative der Bundes­ärzte­kammer und des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen von 1997. „KTQ ist ein Beispiel für die Wirksamkeit der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, wenn sie die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten vom Gesetzgeber erhält, um in Eigenverantwortung Regelungen zu schaffen“, betonte Kolkmann. Er will das Zertifizierungsverfahren ausbauen und die Krankenhäuser animieren, sich um ein Zertifikat zu bemühen.
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