ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2003Off-Label-Use – Weichenstellung nach dem BSG-Urteil 2002

BÜCHER

Off-Label-Use – Weichenstellung nach dem BSG-Urteil 2002

Dtsch Arztebl 2003; 100(1-2): A-32 / B-30 / C-28

Glaeske, Gerd; Dierks, Christian

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LNSLNS Arzneimittelrecht
Weiter unsichere Rechtslage
Gerd Glaeske, Christian Dierks (Hrsg.): Off-Label-Use – Weichenstellung nach dem BSG-Urteil 2002. Universitätsdruckerei Dr. C. Wolf & Sohn, München, 2002, 186 Seiten, kartoniert, 29,80 €
Das Bundessozialgericht hat in seinem Urteil vom 19. März 2002 Grundsätze zum Einsatz eines Arzneimittels außerhalb der zugelassenen Indikation aufgestellt. Demnach ist der Off-Label-Use zulässig, wenn bei einer schwerwiegenden Erkrankung keine andere Therapie verfügbar ist und aufgrund der Datenlage die begründete Aussicht besteht, dass mit dem Präparat ein Behandlungserfolg zu erzielen ist. Das Buch enthält die Beiträge zu einem von der Schering AG veranstalteten Symposium, das sich mit den Folgen des Urteils befasste. Problematisiert wird insbesondere die Bindung des Sozialrechts (SGB V) an das Arzneimittelrecht, durch die eine bedarfsgerechte Arzneimittelversorgung der gesetzlich Krankenversicherten erschwert, wenn nicht verhindert wird. Das Dilemma der Ärzte zwischen ethischer Verantwortung und wirtschaftlicher Existenzgefährdung bleibt bestehen. Thomas Gerst
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