VARIA: Personalien

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Dtsch Arztebl 2003; 100(1-2): A-58 / B-54 / C-54

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Fritz Beske Foto: Fritz-Beske-Institut
Fritz Beske Foto: Fritz-Beske-Institut
Prof. Dr. med. Fritz Beske MPH, Staatssekretär a. D. im Sozialministerium Schleswig-Holstein, Kiel, Begründer des Instituts für Gesundheits-System-Forschung, Kiel, und heute vornehmlich als Politikberater tätiger Wissenschaftler, wurde am 12. Dezember 2002 80 Jahre alt.
Fritz Beske, in Wollin/Pommern geboren, ist seit vielen Jahren gestaltend und prägend in der Gesundheitspolitik und in der Politikberatung wissenschaftlich und praktisch tätig. Nach seiner Assistentenzeit am Hygiene-Institut der Universität Kiel (1952 bis 1958) studierte er an der Universität Michigan/USA, wo er mit dem Grad des Master of Public Health (MPH) abschloss. Von 1958 bis 1971 war Beske Referent und Leiter der Gesundheitsabteilung der Landesregierung Schleswig-Holstein in Kiel. 1971 ist er zum beamteten Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Sozialministerium berufen worden, ein Amt, das er bis 1981 innehatte.
Beske war auf regionaler und auf Bundesebene gesundheitspolitisch außerordentlich aktiv. So war er mehrere Wahlperioden lang Vorsitzender des CDU-Fachausschusses für Gesundheitspolitik auf Bundesebene. Er gründete und initiierte die Gesundheitspolitische Gesellschaft e.V. in Kiel. Seit 1976 hat sich Beske ganz der wissenschaftlichen Forschung im Gesundheitswesen sowie der Politikberatung und der Beratung von Ministerien, Verbänden im Gesundheitswesen, von Ärzteverbänden bis hin zu Krankenhausgesellschaften verschrieben. Er ist Initiator der wissenschaftlichen Arbeit des von ihm gegründeten Instituts für Gesundheits-System-Forschung in Kiel, das vor einem Jahr in Fritz-Beske-Institut für Gesundheits-System-Forschung umbenannt wurde. Beske hat zahlreiche Grundlagenarbeiten zur Gesundheitspolitik und Systemforschung veröffentlicht, darunter Aufsätze, Kommentare und Buchbeiträge, bei denen er als Autor und Mitautor hervorgetreten ist. Zahlreiche Veranstaltungen mit gesundheitspolitischen Experten gehen auf die Initiative und Leistung von Fritz Beske zurück, auch Tagungen, in denen Szenarien und Futurologien des Gesundheitswesens dargestellt wurden. Stets waren aber auch internationale Aspekte der Gesundheitspolitik und der Prävention Anliegen Beskes. Mehr als 300 Arbeiten und Publikationen, darunter viele Gutachten, Bücher und Fachaufsätze zu Strukturfragen im Gesundheitswesen und zur Krankenhauspolitik, stammen aus der Feder Beskes. Beske ist regelmäßiger Autor und Kommentator auch im Deutschen Ärzteblatt.

Prof. Dr. med. Klaus Eyrich, em. Ordinarius der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Klinikums Benjamin Franklin (ehemals Klinikum Steglitz) der Freien Universität Berlin, wird am 10. Januar 75 Jahre alt.
Klaus Eyrich begann seine ärztliche Tätigkeit in der Chirurgie, der Inneren Medizin, der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Pathologie. 1961 wurde er Assistent in der Abteilung für Anästhesiologie der Universität Freiburg bei Prof. Dr. med. Kurt Wiemers. 1964 erhielt er die Anerkennung als Facharzt für Anästhesiologie.
1969 habilitierte sich Eyrich in Freiburg im Fach Anästhesiologie. 1971 wurde er Leitender Oberarzt an der Universität Würzburg bei Prof. Dr. med. Karl-Heinz Weis und wurde dort 1974 zum Extraordinarius ernannt. 1978 wurde Eyrich auf den Lehrstuhl für Anästhesiologie am Klinikum Steglitz (später Klinikum Benjamin Franklin) der Freien Universität Berlin berufen. 1994 wurde er emeritiert.
Früh hat Eyrich erkannt, dass Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerzmedizin eine wissenschaftliche und fachliche Einheit bilden. So hat er während seines Ordinariats die Säulen des Faches nicht nur am Universitätsklinikum Benjamin Franklin gefestigt beziehungsweise eingeführt. Zahlreiche Habilitationen unter seiner Ägide entstanden. Einer seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte galt der Erforschung der Sepsis, insbesondere der Sauerstoffversorgung der Zellen.
1991 und 1992 bekleidete Klaus Eyrich das Amt des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. In dieser Zeit hat er die Vereinigung im Bereich der Anästhesiologie entscheidend mitgestaltet. EB
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