ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2003Umweltmedizin: Schimmelpilze am häufigsten

NACHRICHTEN

Umweltmedizin: Schimmelpilze am häufigsten

PP 2, Ausgabe Januar 2003, Seite 4

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Schimmelpilze entstehen durch dichte Wohnungen und falsche Lüftung. Foto: Herbert Lichtnecker
Schimmelpilze entstehen durch dichte Wohnungen und falsche Lüftung. Foto: Herbert Lichtnecker
KV Nordrhein zieht positive Behandlungsbilanz.
Eine positive Bilanz der 1996 abgeschlossenen Umweltmedizin-Vereinbarung zieht Dr. med. Leonhard Hansen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo): „Der Anteil der Patienten, die ihren Gesundheitszustand als ,sehr gut‘ oder ,gut‘ bezeichnen, ist doppelt so hoch wie zu Beginn der sechsmonatigen Behandlung.“ Das ergab die Auswertung der umweltmedizinischen Behandlungen in Nordrhein von Oktober 2000 bis März 2002.
Am häufigsten klagen die Patienten über Atemwegssymptome, Müdigkeit, Schlafstörungen und über Beschwerden der Symptomkomplexe Haut, Sinnesorgane und Verdauung, für die sie Umweltbelastungen verantwortlich machen. Etwa 100 Ärzte haben sich in Nordrhein zu Umweltmedizinern fortbilden lassen, die meisten davon Dermatologen, Hausärzte und Internisten. Bei 30 bis 40 Prozent der Patienten konnte ein Zusammenhang zwischen Beschwerden und Schadstoffbelastung hergestellt werden. Verantwortlich waren in den meisten Fällen Schimmelpilze an den Wänden sowie Ausgasungen organischer Lösungsmittel. An der Umweltmedizin-Vereinbarung haben sich in Nordrhein bis auf die Innungs- und die Landwirtschaftlichen Krankenkassen alle Kassen beteiligt.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema