ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2003Suchtkrankheit: Beziehungsstörung erkennen

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Suchtkrankheit: Beziehungsstörung erkennen

PP 2, Ausgabe Januar 2003, Seite 6

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LNSLNS Broschüre informiert über Co-Abhängigkeit.
Von einer Suchterkrankung ist nicht nur der Kranke, sondern sind immer auch seine Angehörigen betroffen. Bei manchen kommt im Zusammenleben mit dem Suchtkranken eine Co-Abhängigkeit ans Licht – ein Krankheitsbild, das sich als Beziehungsstörung ausdrückt. Co-Abhängige unterstützen ihre Partner bis zur Selbstaufgabe. Sie sind nicht mehr in der Lage, die Aussichtslosigkeit ihres Verhaltens zu bewerten und entsprechend zu handeln. Sie schaden damit sich selbst und dem Suchtkranken.
Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen und der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e.V., eine Selbsthilfeorganisation, haben im Rahmen eines Projekts zum Thema „Co-Abhängigkeit erkennen – Angehörige von Suchtkranken im Blickpunkt ärztlich-therapeutischen Handelns“ eine Informationsbroschüre gleichen Titels herausgegeben. Ziel ist es, Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten für die Problematik der Co-Abhängigkeit zu sensibilisieren. Medizinische Interventionen sollen um eine psychosomatische Sichtweise erweitert werden, damit die behandlungsbedürftige eigenständige Störung erkannt wird.
Die Broschüre kann kostenfrei angefordert werden: Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e.V., Kurt-Schumacher-Straße 2, 34117 Kassel, Telefon: 05 61/78 04 13, Fax: 05 61/71 12 8, E-Mail: mail@freundeskreis-sucht.de
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