ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2003Gesundheitstelematik: Planungsauftrag der Verbände

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Gesundheitstelematik: Planungsauftrag der Verbände

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LNSLNS Schritte zur Implementierung einer Tele­ma­tik­infra­struk­tur
Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung und die Verbände der Leistungserbringer haben einen Planungsauftrag für die flächendeckende Implementierung eines elektronischen Rezepts und eines elektronischen Arztbriefes erteilt. Die beiden Anwendungen zielen auf die Umstellung der papiergebundenen Kommunikation auf elektronische Datenübermittlung und bilden die Basis für eine ausbaufähige Telematikplattform im Gesundheitswesen, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung. Der Auftrag umfasst die Planung von Aufbau und Betrieb der organisatorisch-technischen Infrastruktur sowie die Vorbereitung von Schnittstellen für eine dezentrale elektronische Patientenakte. Eine europaweite Ausschreibung wurde bereits am 14. Dezember 2002 im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft veröffentlicht.
In einem Zeitraum von sechs Monaten soll ein professionelles Unternehmen ein Realisierungskonzept mit Projektplänen, Kostenschätzungen, Zeitplänen und Organisationsmodellen entwickeln. Die Aktivitäten sollen darüber hinaus dazu beitragen, die notwendigen Standards und Schnittstellen festzulegen.
Sowohl die vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium geplante Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte als auch die allgemeinen Überlegungen zur Einführung einer Bürgerkarte lassen sich nach Auffassung der Autraggeber in die Vorstellungen der Verbände integrieren und sind deshalb Untersuchungsbestandteil des Planungsauftrages. Dieser beruht auf dem vom Aktionsforum Telematik im Gesundheitswesen entwickelten Konzept zum „eRezept“ und auf der „Gemeinsamen Erklärung zum Einsatz von Telematik im Gesundheitswesen“ vom 3. Mai 2002 unter Mitwirkung des Ministeriums (siehe im Internet unter www.pkv.de/telematik).
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