ArchivDeutsches Ärzteblatt42/1996Immunchemische Gruppentests zum Drogennachweis im Urin

MEDIZIN: Kurzberichte

Immunchemische Gruppentests zum Drogennachweis im Urin

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LNSLNS l Gruppentests sind per definitionem unspezifisch.
l Bei Gruppentests wird eine Gruppe chemisch verwandter Substanzen entsprechend ihrer Affinität zu den verwendeten Antikörpern erfaßt.
l Die chemische Verwandtschaft bedeutet nicht gleiche oder gleich starke pharmakologische Wirkung.
l Pharmakologisch wenig wirksame Verbindungen können auf Grund der chemischen Verwandtschaft eine starke Kreuzreaktivität und bei geringer Konzentration ein hohes Meßsignal ergeben.
l Die Angabe einer Konzentration (zumal in Verbindung mit der Angabe eines Substanznamens) ist irreführend, da sie nicht in einer engen, festen Relation zur Konzentration an pharmakologischen Wirkstoffen steht.
l Es sollte deshalb lediglich angegeben werden, daß der betreffende Gruppentest positiv beziehungsweise negativ war (zuzüglich des verwendeten cut-off-Wertes ["Entscheidungsgrenze”]) und ob gegebenenfalls im Vergleich zum Vorbefund der Meßwert höher oder niedriger lag.

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