ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2003Gesundheitspolitik: Weg ins Chaos

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Gesundheitspolitik: Weg ins Chaos

Dtsch Arztebl 2003; 100(3): A-112 / B-104 / C-101

Sievers, Sven

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LNSLNS Mit Ihrem Artikel lassen Sie sich als Präsident der Bundes­ärzte­kammer das Steuer im deutschen Gesundheitswesen aus der Hand nehmen. Sie beschreiben einen Weg in der Gesundheitspolitik, wenn er denn so vom Ministerium gegangen wird, der ins Chaos führen muss. Da machen Sie es sich zu leicht und uns Ärzten zu schwer. Das Wesentliche im ärztlichen Handeln besteht darin, dass der Arzt/die Ärztin von den Symptomen über die Diagnose zur Therapie kommt. Sie aber verharren bei der Beschreibung der richtigen Symptome und der richtigen Diagnosen (z. B. die Selbstverwaltung wird zum Vollzugsorgan, Therapiefreiheit wird aufgehoben). Das bringt keinen Patienten auf den Weg der Genesung, auch nicht unser Gesundheitswesen, ein schwer kranker Patient!
Wo ist unser/Ihr Therapievorschlag? Wo ist unsere/Ihre Antwort auf die Frage: wohin geht die Reise im deutschen Gesundheitswesen? Mit einem solchen Artikel ohne Therapievorschlag demonstrieren Sie, dass Sie das Gesetz des Handelns schon längst dem Ge­sund­heits­mi­nis­terium überlassen haben. Jetzt übernimmt das Ge­sund­heits­mi­nis­terium die Therapie, eine notwendige Konsequenz, die wir Ärzte so nicht wollten.
Priv.-Doz. Dr. med. Sven Sievers, Triftbrunnenweg 48, 67434 Neustadt
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