ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2003Makro-Ökonomik: Keine neue Erkenntnis

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Makro-Ökonomik: Keine neue Erkenntnis

Dtsch Arztebl 2003; 100(3): A-114 / B-105 / C-103

Nagel, Mato

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LNSLNS Sehr schön, dass dieser Artikel erschien. Allerdings, die Erkenntnis ist weder neu noch auf Afrika begrenzt. Auch hierzulande wurde die jüngste wirtschaftliche Rezession durch „Einsparungen“, wie man es nennt, im Gesundheitswesen eingeleitet. Und das passiert beileibe auch nicht das erste Mal in Deutschland. Die jüngst abgeschlossene DDR-Geschichte belegt ein selbiges, und noch drastischer wird es anhand der Geschichte des Dritten Reiches deutlich.
Immer, sowohl südlich als auch nördlich der Sahara, sind es einige wenige machtgierige Despoten, die den Werktätigen die Früchte der Arbeit für eigenen Luxus und Macht entreißen und damit der wirtschaftlichen Entwicklung die Ressourcen entziehen.
Die von den Autoren gewonnene Erkenntnis müsste also allgemein formuliert lauten: Je größer der Anteil des Bruttosozialproduktes, der für die Entwicklung und den Wohlstand (nicht nur für das Gesundheitswesen) des Volkes aufgewendet wird, desto günstiger erfolgt die ökonomische Entwicklung, und desto schneller verbessert sich der Wohlstand. So gesehen dürfte diese Erkenntnis wohl nicht neu sein, glaube ich zumindest.
Dr. Mato Nagel, Albert-Schweitzer-Ring 32, 02943 Weißwasser
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