ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2003Makro-Ökonomik: Absolute Gefahr durch Kernenergie

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Makro-Ökonomik: Absolute Gefahr durch Kernenergie

Dtsch Arztebl 2003; 100(3): A-114

Metz, Ingrid

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LNSLNS In den armen Ländern sind reversible Faktoren die Ursache für Krankheit. Hierzulande führen genetisch bedingte Erkrankungen zu einer schleichenden, irreversiblen Schädigung der Gesundheit. Krebs, Allergien, Infektanfälligkeit, unklare Schwächen der Heranwachsenden etc. können trotz bester Ernährung und bester Medikamente nicht beherrscht werden. Was verändert Gene? Chemikalien und Radioaktivität. Strahlung ist ein Tabu-Thema wegen des Dosis-Dogmas. Epidemiologische Studien geben Aufschluss: Tschernobyl hat in den Falloutregionen zu einer hochsignifikanten Zunahme des wichtigsten Parameters für Volksgesundheit geführt – entgegen offiziellen Behauptungen. Die p-Werte betragen für die belasteten Regionen 0,0035 versus 0,6 für die nicht belasteten. Vier Gutachter bestätigen die Fakten. Zur Frage gesundheitlicher Wirkungen nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl, veröffentlicht im DÄ 1995, trifft somit nicht zu. Webb berechnete auch einen permanenten Keimzellschaden. Seine Electron Track Calculations – www.technidigm.org/c5001/tmi.htm – Kapitel Damaging Action of Nuclear Radiation on Body Tissue – zeigen überdeutlich, in welch absoluter Gefahr wir uns befinden, da weitere nukleare Unfälle absehbar sind.
Dr. med. Ingrid Metz, Kunstmannstraße 2a, 80997 München
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