ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2003Dendritische Zellen – Träger tumorgerichteter Immuntherapie: Deutliche Fortschritte
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Fortschritte der letzten Jahre auf dem Gebiet der Tumorvakzinierung mit
dendritischen Zellen geben neue Hoffnung für Krebspatienten auf eine zukünftige neue Therapiemodalität: die Immuntherapie.
Wir haben vor kurzem herausgefunden, dass die Wirksamkeit einer Dendritenzell-Vakzine entscheidend verbessert werden kann, wenn zum Beladen der Zellen Lysate von virusinfizierten Tumorzellen verwendet werden. Durch diesen Trick der Virusinfektion werden patienteneigene Tumorantigene über dendritische Zellen für das Immunsystem mit Gefahrensignalen, die durch die Virusinfektion entstehen, assoziiert. Die in Heidelberg seit vielen Jahren an über 1 000 Patienten erprobte Tumorvakzinierung unter Verwendung des besonders geeigneten und gut verträglichen Newcastle Disease Virus (NDV) (http://www.dkfz-heidelberg.de /cellimmunol/ und http://www.biotech-praxislab.de) legt nahe, dass vor allem Patienten mit geringer Tumorlast von einer derartigen Immuntherapie profitieren.
Prof. Dr. rer. nat. Volker Schirrmacher
Dr. med. Thorsten Ahlert
Unterer Fauler Pelz 6
69117 Heidelberg

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige