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Geburtstage

Dtsch Arztebl 2003; 100(3): A-142 / B-130 / C-126

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Erwin Kuntz Foto: privat
Erwin Kuntz
Foto: privat
Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Erwin Kuntz, zuletzt Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Krankenhaus Wetzlar/Lahn, wurde am 21. Oktober 2002 80 Jahre alt.
Erwin Kuntz, in Kröffelbach/Hessen geboren, nahm bereits 1945 sein Humanmedizinstudium auf. An der Universität Marburg absolvierte er alle Examina einschließlich der Promotion. 1964 habilitierte er sich in Gießen und wurde 1969 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 1968 kam er als Chefarzt an das Stift in Schwäbisch Hall, später wurde er Chefarzt in Wetzlar. Aus seiner Feder stammen mehr als 200 Publikationen in deutschen und ausländischen Zeitschriften, vier Lehrbücher, vier Broschüren, vier Lehrbuchbeiträge und 34 Buchbeiträge. Er ist Herausgeber und Mitautor von acht Taschenbüchern.
Auch in der ärztlichen Fortbildung hat er sich ehrenamtlich engagiert. Für seine Verdienste zeichnete ihn die Bundes­ärzte­kammer mit der Ernst-von-Bergmann-Plakette, die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen mit der Ehrenplakette aus. Er erhielt nach dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Gottfried Geiler Foto: privat
Gottfried Geiler
Foto: privat
Prof. Dr. med. Gottfried Geiler, Mitglied des Rektoratskollegiums, Dekan der Medizinischen Fakultät und Direktor des Instituts für Pathologie der Universität Leipzig, wurde am 13. Dezember 2002 75 Jahre alt.
Nach seiner Habilitation wurde Geiler Hochschuldozent, erhielt aber erst 1981 eine außerplanmäßige Professur. Dennoch wurde er aufgrund seiner zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten und seiner Vortragstätigkeit international schnell bekannt. Schon 1969 wählte man ihn in die Gesellschaft für Naturforscher Leopoldina zum Mitglied, deren Vizepräsident er 1989 wurde. Sein wissenschaftliches Interesse galt zunächst den krankhaften Veränderungen des Körpergewebes bei rheumatischem Fieber. Er wandte sich dann aber der formalen Entwicklung der Rheumatoid-Arthritis zu. In seiner Zeit als Dekan hatte er 120 Berufungen zu bearbeiten. Geiler war Präsidiumsmitglied des Medizinischen Fakultätentages und Gründungsmitglied vieler wissenschaftlicher Institutionen. Für seine Tätigkeit erhielt er 1994 das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und die Caspar-Borner-Medaille für Verdienste um die Erneuerung der Universität. EB
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