VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(3): A-143 / B-131 / C-127

EB

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LNSLNS Niedersächsischer Staatspreis – zum ersten Mal verliehen durch das Land und die Stiftung Niedersachsen (Dotation: 35 000 Euro), an Prof. Dr. med. Axel Haverich, Leiter der Abteilung Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover, für seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Herz- und Gefäßchirurgie, insbesondere im Bereich der Herz- und Lungen­trans­plan­ta­tionen.

Medvantis-Forschungspreis – Dotation: 26 000 Euro, verliehen im Rahmen des Hauptstadtkongresses „Medizin und Gesellschaft“ Ende Mai 2002 in Berlin. Der Preis ging in Würdigung eines Beitrags zur Health Technology Assessment (HTA) im Auftrag des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information, Köln, an folgende Wissenschaftler: Sigrid Droste, Dr. Ansgar Gerhardus und Prof. Dr. Regine Kollek. Titel der preisgekrönten Arbeit: „Methoden zur Erfassung ethischer Aspekte und gesellschaftlicher Wertvorstellungen in Kurz-HTA-Berichten – eine internationale Bestandsaufnahme“.

Kind-Philipp-Preis – verliehen durch die Kind-Philipp-Stiftung für Leukämieforschung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. med. Simone Fulda, Kinder-onkologin, Universitätsklinik Ulm (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. Klaus-Michael Debatin). Ausgezeichnet wurden ihre Untersuchungen mit der Betulinsäure, einem Naturstoff aus der Birkenrinde, der möglicherweise in der Lage ist, bisher unverwundbare Krebszellen zerstörbar zu machen, heißt es in der Laudatio.

Christoph Meissner Foto: privat
Christoph Meissner
Foto: privat
Preis der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin – an Dr. med. Christoph Meissner (50), Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Lübeck, in Würdigung der Entwicklung neuer Untersuchungsmethoden der mitochondrialen DNA in das Methodenspektrum rechtsmedizinischer Institute.

Medikamenten-Auszeichnung – an das japanische Unternehmen Eisai Co., Ltd., für den Acetylcholinesterase-Hemmer Donepezil (Aricept®). Der Preis wurde verliehen durch das Japan Institute of Invention and Innovation. Das Institut vergab die Auszeichnung „für außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen des Unternehmens“, heißt es in der Laudatio.

Publizistik-Preis 2002 – verliehen durch die Stiftung Gesundheit, an Uta Hentschel, Autorin und freiberuflich tätige Fachjournalistin, in Würdigung ihres Beitrags „Grippe: Die Jagd nach H1 N1“, der in der Zeitschrift GEO, Heft 2/2001, erschienen ist.
Ein Sonderpreis „Patientenrecht“ ging an die ZEIT-Autorin Jutta Hoffritz für ihren Bericht „Väter und andere Schlawiner: Bio-Tech-Unternehmen verdienen am Seitensprung“, erschienen in der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ vom 19. Juli 2001.

Publizistikpreis „Medizin im Wort“ – verliehen durch das Kollegium der Medizinjournalisten e.V., seit 1975 gestiftet durch die Firma Bayer AG, Leverkusen, an den Medizinjournalisten Lajos Schöne (63), München. Schöne war 32 Jahre lang als Medizinjournalist für die Zeitschrift „Eltern“ tätig, zuletzt als Leitender Redakteur. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert. Der Preis wurde während der Jahrestagung des Kollegiums der Medizinjournalisten am 9. November 2002 in der Universität Innsbruck überreicht.

Förderpreis 2003 – verliehen durch die Stiftung Forschungsgemeinschaft Deutscher Hörgeräteakustiker, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. med. Dr. Birger Kollmeier, Universität Oldenburg, Fachbereich Physik, in Anerkennung seiner Arbeit bei der Entwicklung undEvaluierung von Hörtests und Hörgeräten zur Verbesserung der Hörgeräte-Versorgung bei Kindern und Erwachsenen.

Albrecht-Ludwig-Berblinger-Preis – verliehen als Wissenschaftspreis 2002 durch die Deutsche Akademie für Flug- und Reisemedizin, Frankfurt/ Main, Dotation: 5 000 Euro, an Dr.-Ing. Geerd Anders, wissenschaftlicher Assistent am Institut für Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin, in Würdigung seiner Arbeit mit dem Titel „Erfassung und Verarbeitung digitaler Blickdaten im Cockpit eines Airbus A 330 Flugsimulators“. EB
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