ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2003„Genfood“: Einheitlicher Nachweis

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„Genfood“: Einheitlicher Nachweis

Dtsch Arztebl 2003; 100(3): A-68 / B-64 / C-64

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Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel müssen gekennzeichnet werden. Foto: Grabowsky
Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel müssen gekennzeichnet werden.
Foto: Grabowsky
Netzwerk sorgt für europaweite Standards.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat sich mit Labors aus allen europäischen Mitgliedstaaten zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Es wird künftig für die Entwicklung und Evaluierung von Nachweismethoden für gentechnisch veränderte Organismen in Lebensmitteln verantwortlich sein. Mithilfe solcher Verfahren kann die Einhaltung der Kennzeichnungsregelungen europaweit einheitlich kontrolliert werden.
Lebens- und Futtermittel, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten, müssen künftig ab einem Schwellenwert von 0,9 Prozent gekennzeichnet werden. Auf diesen Kompromiss hat sich Ende letzten Jahres der EU-Agrarministerrat geeinigt.
Die Mitarbeiter des BfR haben bereits 1995 mit der Entwicklung von Nachweismethoden für gentechnisch veränderte Lebensmittel begonnen. Heute reichen wenige DNA-Moleküle für den Beleg aus.
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