ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2003Neues Netzwerk: Aktionsbündnis gegen Aids

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Neues Netzwerk: Aktionsbündnis gegen Aids

Dtsch Arztebl 2003; 100(4): A-152 / B-140 / C-136

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LNSLNS Entwicklungshilfe-Gruppen kündigen Druck auf Pharmaindustrie an.
Unter dem Motto „Leben ist ein Menschenrecht“ hat das „Aktionsbündnis gegen Aids“ eine deutschlandweite Kampagne gestartet. Damit soll Druck auf Politik und Pharmaindustrie ausgeübt werden, in ärmeren Ländern Geld und Medikamente für Aids-Kranke zur Verfügung zu stellen. Neben „Ärzte ohne Grenzen“ und „Ärzte für die Dritte Welt“ engagieren sich 37 kirchliche und konfessionell nicht gebundene Organisationen der Entwicklungshilfe.
Sie setzen sich vor allem dafür ein, dass Deutschland zusätzlich 350 Millionen Euro jährlich für die HIV-Prävention und Aids-Bekämpfung weltweit zur Verfügung stellt. Das wäre zum Beispiel mithilfe des „Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria“ möglich, den UN-Generalsekretär Kofi Annan 2001 angeregt hatte. Zwar sind dafür weltweit bereits 2,1 Milliarden US-Dollar zugesagt, aber noch nicht eingezahlt. Auch Deutschland hat sich nach Kenntnis des Bündnisses bisher zurückgehalten: Zehn Millionen Euro seien bezahlt, rund 40 Millionen sollen es jährlich werden. Dies sei „ein deutlich zu geringer Beitrag“.
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