ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2003Evidenzbasierte Medizin: „Göttinger Erklärung“

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Evidenzbasierte Medizin: „Göttinger Erklärung“

Dtsch Arztebl 2003; 100(4): A-154

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Schon Studierenden soll der kritische Umgang mit Leitlinien vermittelt werden. Foto: Peter Wirtz
Schon Studierenden soll der kritische Umgang mit Leitlinien vermittelt werden. Foto: Peter Wirtz
Medizinstudenten sollen in EbM unterrichtet werden.

Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin hat Ende letzten Jahres in Göttingen die „Göttinger Erklärung zur Unterrichtung von Studierenden der Medizin in Evidenzbasierter Medizin“ (EbM) verabschiedet. Die Erklärung richtet sich an alle für die Medizinerausbildung Verantwortlichen an den medizinischen Fakultäten. Die EbM-Ausbildung soll den Medizinstudierenden spezifische Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, um Leitlinien kritisch nutzen und Forschungsvorhaben planen und bewerten zu können. Gleichzeitig soll mit der Ausbildung die Einsicht gefördert werden, wie notwendig eine berufslange fachliche Fortbildung ist. In ihren Zielen bestärkt die Göttinger Erklärung die 1998 von Bundes­ärzte­kammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung formulierte Stellungnahme „Prozessorientierte Leitlinien und Prinzipien der Evidenz-basierten Medizin in der Versorgung berücksichtigen“. Sie ist unter www.ebm-netz werk.de abrufbar.
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