ArchivDeutsches Ärzteblatt42/1996Goa/Indien: Regenerieren am Indischen Ozean

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Goa/Indien: Regenerieren am Indischen Ozean

Clade, Harald

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LNSLNS Goa und Kerala im Südwesten des indischen Subkontinents werden als Urlaubsziele bei deutschen Individualtouristen, aber auch bei pauschal buchenden Fernreisenden immer beliebter. Goa, zuweilen als "Rom des Ostens" bezeichnet, hat viel Historisches zu bieten. Zunächst waren es holländische Kaufleute, die erste Stützpunkte in Goa und in Cochin und anderen kleineren Pfefferhäfen errichteten. In der Folgezeit entdeckten auch die Engländer und die Portugiesen Indien als profitträchtige Kolonien, 5 000 Kilometer vom Mutterland entfernt, die es zu christianisieren und zu entwickeln galt. Die 451jährige Geschichte der Portugiesen in Indien wurde 1961 durch das Eingreifen des indischen Militärs beendet. Heute ist Goa Mitglied der 22 indischen Unionsstaaten, seit 1987 mit weitgehender Unabhängigkeit von Neu-Delhi.


Calangute Beach: Reiz des Laisser-faire
Für manche Westler hat das Refugium für Hippies und Ausgeflippte an den buchtenreichen Gestaden am Calangute Beach nahe Mapusa nördlich der Hauptstadt Panjim noch nicht seinen Reiz des Laisser-faire und des professionellen Nichtstuns verloren. Goa und Kerala zählen zu den Vorzeigeregionen Indiens, sind sie doch, zumindest was die Verkehrslogistik betrifft, erschlossener als die noch unwegsamen Regionen Zentralindiens. Allerdings, dies sollten Fernreisende beherzigen: Indien ist kein typisches, durch eine entsprechende Infrastruktur und wohlorganisierte Rundreisen erschlossenes Reiseland. Indien, Goa wie Kerala, gilt es zu entdecken. Der flüchtige, oberflächliche Eindruck, den Besucher beim Durchstreifen der Straßen und Besuchen der Märkte gewinnen, mag schockierend sein; dies ist aber das unverfälschte, überhaupt nicht angepaßte Bild der großen Völkermühle am Indischen Ozean.
Inzwischen gibt es eine Reihe etablierter und komfortabler Hotelresorts, zumeist 30 bis 50 Kilometer südlich von Alt-Goa und an den Gestaden Keralas gelegen – darunter beispielsweise auch das Fünfsternehotel "The Leela Beach Hotel" in Goa direkt am Arabischen Meer oder das direkt nebenan liegende Holiday Inn. Leela Beach, seit Mai 1996 zu den Leading Hotels of the World zählend, ist im traditionellen indischen Stil konzipiert. Zum Resort, unter deutschem Hotelmanagement, gehören ein Golfplatz, Tennisplätze, ein schöner Pool und ein kaum frequentiertes Fitneßcenter. Für Erholungsuchende, die nicht nur einen Badeurlaub verbringen möchten, sondern sich entspannen und auch mental regenerieren wollen, gibt es seit September 1996 ein spezielles Angebot zum Kuren unter ärztlicher Anleitung. Auf dem Therapieplan stehen Massagen, Ölbehandlungen, Kräuterbäder, Meditation und YogaÜbungen sowie ein auf Fitneß abgestelltes Ernährungsprogramm. Die traditionelle altindische Heilmethode "Ayurveda" ist ein Kontrastprogramm zum Kurlaub oder Bädertourismus deutscher Prägung.

Ayurveda-Kur im Komfort-Hotel
Das Ayurveda-Kurlaubs-Programm wird von der aus dem Ruhrgebiet stammenden Touristik-Expertin Ellen Shah organisiert, die unweit der Hotelanlage "The Leela Beach" ein Goa-Office (Mobar Road, Cavelossim Salcete) betreibt. Das Programm wird offeriert in der Vier-Sterne-Bungalow-Hotelanlage Dona Sylvia, ein kleineres, sehr komfortables, voll klimatisiertes Hotelresort am Sandstrand von Cavelossim inmitten einer tropischen Gartenanlage.
1 Infos: Eine Ferienwoche im Hotel Dona Sylvia kostet 1 150 DM, Einzelzimmerzuschlag: 650 DM. Ein einwöchiges Ayurveda-Gesundheits-/Kurpaket kostet einschließlich Vollpension ab 1 850 DM.
India Exclusive E-Reisen, Deuschlandbüro: Irmgard Das Gupta, Winkelweg 33 a, 59514 Welver,
Tel/Fax: 0 23 84/5 43 96.
Ein 14tägiger Aufenthalt in Goa/Kerala mit LTU-Charterflug, einmal wöchentlich direkt ab Düsseldorf via München, Transfers, Ayurveda-Kur, ist ab 4 850 DM zu buchen. Harald Clade

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