ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2003Geschichte der Medizin: Justinus Kerner – Medizin und Magie im Geiste der Romantik

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Geschichte der Medizin: Justinus Kerner – Medizin und Magie im Geiste der Romantik

Dtsch Arztebl 2003; 100(4): A-173 / B-159 / C-155

Schott, Heinz

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Justinus Kerner (1786–1862)
Justinus Kerner (1786–1862)
Entgegen einem verbreiteten Vorurteil waren die von der
Romantik geprägten Ärzte keineswegs nur Schwärmer und Naturmystiker, welche die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Medizin blockierten.

Paracelsus, der den Magneten in die Medizin einführte – als Heilinstrument und mehr noch als Symbol der verborgenen (Heil-)Kräfte der Natur –, begründete im frühen 16. Jahrhundert den medizinischen „Magnetismus“. Dieser bildete die gedankliche Basis für so genannte magnetische oder sympathetische Kuren, magische Heilmethoden, die vor allem in der Volksmedizin bis auf den heutigen Tag eine wichtige Rolle spielen, vom „Warzen besprechen“ bis hin zur Edelsteintherapie.
Als der Wiener Arzt Franz Anton Mesmer um 1775 den „animalischen Magnetismus“ (das heißt Lebensmagnetismus) einführte, stellte er sein Konzept unter dem Vorzeichen der Aufklärung auf eine (quasi) physikalische Grundlage. Das den Kosmos wie die Nerven durchströmende „Fluidum“ („Allflut“) wurde analog den Wirkungen von Magnet und Elektrizität als ein äußerst subtiles „Agens“ aufgefasst, das als Heilmittel auf den Kranken übertragen werden könne. Die romantischen Ärzte und Naturforscher im frühen 19. Jahrhundert waren, wie dies am Beispiel des schwäbischen Arztdichters Justinus Kerner aufgezeigt werden kann, von den „magnetischen“ Phänomenen fasziniert (8).
Justinus Kerner als Arzt und Naturforscher
Entgegen einem verbreiteten Vorurteil waren die von der Romantik geprägten Ärzte und Naturforscher keineswegs nur Schwärmer und Naturmystiker, welche die Entwicklung der (natur)wissenschaftlichen Medizin blokkiert hätten. Gerade die spekulative Naturphilosophie beflügelte ihre vielfältigen und durchaus zukunftsweisenden Experimente – man denke nur an die galvanischen Studien des Physikers Johann Wilhelm Ritter im Kreis der Jenaer Romantiker um 1800.
Als Medizinstudent in Tübingen (1804–1808) bildete Justinus Kerner zusammen mit seinem Freund Ludwig Uhland einen Freundeskreis, der eine große Ausstrahlung erlangen sollte („schwäbische Romantik“). Bereits in seiner lateinisch verfassten Doktorarbeit „Beobachtungen über die Funktionen der einzelnen Teile des Ohres“ (1808) erwies sich der junge Kerner als origineller Naturforscher, der bei seinen tierexperimentellen Studien auch nicht vor der Vivisektion zurückschreckte. So entfernte er zum Beispiel einer Katze die rechte Ohrmuschel, um später zu untersuchen, wie sich ihr Hörvermögen verändert hatte (1).
Abbildung1: Der „Nervenstimmer“ Alle Fotos: Kernerhaus,Weinsberg
Abbildung1: Der „Nervenstimmer“ Alle Fotos: Kernerhaus,Weinsberg
Noch eindrucksvoller sollte der junge Arzt seine Fähigkeit zu selbstständiger Forschung bei der Problematik der „Wurstvergiftung“ unter Beweis stellen: Kerner, der mit schweren Vergiftungen und Todesfällen eigener Patienten konfrontiert war, lieferte die erste klinische Beschreibung dieses Krankheitsbildes, das heute als „Botulismus“ bekannt ist. Neben eigenhändig vorgenommenen Sektionen führte er auch zahlreiche Tierexperimente an Katzen, Kaninchen sowie an sechs verschiedenen Vogelarten durch. Besonders zu erwähnen ist sein ziemlich gefährlicher Selbstversuch mit einer wässrigen Lösung des „Wurstgiftes“, das er aus verdorbenen Würsten extrahier-
te und womit er bei sich tatsächlich Anfangssymptome der Vergiftung (zum Beispiel „Mattwerden und Spannen in den Augenlidern“, „Gefühl von Vertrocknung im Halse“) auslösen konnte (3). Erst im 20. Jahrhundert wurde Kerners „Wurstgift“ als Botulinumtoxin identifiziert. Aufgrund seiner hohen Toxizität gehört es heute zu den gefürchtetsten C-Waffen (2). Andererseits dient es seit wenigen Jahrzehnten – in minimalen Dosen injiziert – als potentes Mittel gegen bestimmte Muskelkrämpfe (zum Beispiel Blepharospasmus). Allerdings hatte schon Kerner vermutet, dass das „Wurstgift“ in kleinster Dosierung auch als Heilmittel gegen die Übererregbarkeit im peripheren motorischen Nervensystem eingesetzt werden könne (3).
Somnambule: Offenbarung der verborgenen Natur
Bereits als Knabe machte Kerner die Bekanntschaft mit dem „animalischen“ oder „thierischen Magnetismus“ Franz Anton Mesmers (Textkasten 1).
Im frühen 19. Jahrhundert galt der Mesmerismus im Sinne der romantischen Naturphilosophie als ein zentrales Konzept für Ärzte und Naturforscher, die vor allem von den psychischen Phänomenen des „Somnambulismus“ fasziniert waren. Ab November 1826 behandelte Kerner, der ab 1819 als Oberamtsarzt in Weinsberg fungierte, die damals 25-jährige schwer kranke Friederike Hauffe aus dem Dorf Prevorst bei Löwenstein, die – „ein Bild des Todes, völlig verzehrt, sich zu heben und zu legen unfähig“ – an täglichen Dämmerzuständen litt, in denen sie „Geister“ sah (Abbildung 2). Nach einigen Monaten wurde sie in den Kernerschen Haushalt aufgenommen, wo sie bis kurz vor ihrem Tod im August 1829 lebte und von der ganzen Familie gepflegt wurde (
Abbildung 2: Kerners Patientin Friederike Hauffe (1801– 1829), die „Seherin von Prevorst“
Abbildung 2: Kerners Patientin Friederike Hauffe (1801– 1829), die „Seherin von Prevorst“
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Textkasten 2
).
Im Mittelpunkt der ärztlichen Behandlung der „Seherin“ stand das „Magnetisieren“, was freilich auf ein Selbstmagnetisieren hinauslief, da diese sich in der Regel selbst Art, Umfang und Zeitpunkt der „magnetischen Manipulationen“ verordnete. Kerner hatte sie so zu magnetisieren, wie es ihr „Schutzgeist“ vorexerzierte. Die „Heilbestrebungen im Innern“ (als Heilkraft der Natur) zielten – gemäß der mesmeristischen Vorstellung – darauf ab, eine „wohltätige Krise“ zu verursachen. Eine besondere Rolle spielte ein fantastischer Heilapparat, der „Nervenstimmer“, der einem „magnetischen Kübel“ (französisch „baquet“) nachempfunden war und nach Angaben der „Seherin“ – wie angeblich vom „Geist“ ihrer verstorbenen Großmutter befohlen – von Kerner nachgebaut wurde (Abbildung 1).
Interessanterweise betätigte sich die Somnambule in Kooperation mit ihrem Arzt auch als Heilerin (als Medium im späterem Sprachgebrauch), wie dies in jener Zeit häufiger der Fall war. So „erfühlte“ sie zum Beispiel bestimmte Heilmittel, insbesondere das Johanniskraut, das sie als Amulett oder Aufguss nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Kranken verordnete. So habe sie einmal einen jungen Mann, „der zur Melancholie geneigt war“, mit Johanniskraut heilen können. Gewöhnlich aber benutzte sie bei ihren Amuletten das geschriebene Wort „hauptsächlich in ihrer Sprache des Innern“, die im Verständnis der Beobachter direkt der Ursprache der Natur (einer Art von „Hieroglyphen“) entstammen sollte. Das Szenario der geschilderten Phänomene – vom Sehen des eigenen Sonnengeflechts im Hypochondrium, über sensitive Experimente mit Metallen und Edelsteinen bis hin zu Fernheilungen und Geistererscheinungen – ist überaus reichhaltig (und stellt nebenbei gesagt die meisten Fallgeschichten aus der heutigen Parapsychologie und „Geistheilung“ in den Schatten).
Die Krankheit der Seherin sollte nachträglich nicht in die heute gültige diagnostische Klassifikation gepresst werden. Am ehesten wäre wohl aus heutiger Sicht an einen schweren psychotischen Prozess zu denken. Übrigens ergab ihre Sektion durch Dr. Off zu Löwenstein zwar krankhafte Befunde der „Unterleibsdrüsen“, der Leber und des Herzens. Dieser habe jedoch behauptet, „noch nie ein gesunderes und schöner gebildetes Gehirn in einem Menschen getroffen zu haben“ (4). Den Romantikern imponierte eben das „magnetische Leben“ der Somnambulen nicht primär als Ausdruck einer organischen Gehirnkrankheit oder als psychiatrische Minusvariante, sondern vielmehr als eine Offenbarung der verborgenen Natur im Menschen, als tiefe und gleichsam mystische Vereinigung mit ihr (9). Manche Somnambulen wurden deshalb fast wie Heilige verehrt, und gerade an Kerners tiefer Ehrfurcht vor seiner Patientin bestehen keine Zweifel.
Kerners Aktualität
Abbildung 3: Eine „Kleksographie“ von Justinus Kerner (um 1857). Abbildung: Klexographien, Deutsche Verlags-Anstalt
Abbildung 3: Eine „Kleksographie“ von Justinus Kerner (um 1857). Abbildung: Klexographien, Deutsche Verlags-Anstalt
Kerners zweibändige Krankengeschichte stellt ein höchst differenziertes und sensibles ärztliches Forschungsprotokoll dar. Man bemerkt eine eigenartige Stabilität des Verhältnisses zwischen dem Arzt (einschließlich seiner Familie) und der Patientin. Beobachten, Niederschreiben, Dokumentieren bedeuteten eine Objektivierung und Kontrolle seines Umgangs mit der Kranken. Kerner vergaß dabei nie die ihm vorgegebene ärztliche Rolle: Er begriff die Seherin durchgehend als Schwerkranke, ja Todkranke. Gerade im Lichte moderner Psychotherapie und Psychoanalyse erstaunt uns heute seine intuitive Sicherheit, mit der er die Nähe der Patientin suchte und zugleich Distanz zu ihr einhielt – ohne sich „anstecken“ zu lassen und selbst ihrem Geistersehen zu verfallen. Dies gilt auch für seine intensive Auseinandersetzung mit dem „Besessenseyn“ („kakodämonisch-magnetischen Zuständen“) und dem „Tischrücken“ als neuem Ausdruck spiritistischen Geisterglaubens um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Kerner verfügte über selbstanalytische Fähigkeiten und Erfahrungen, die ihm trotz eigener melancholischer Seelenzustände eine erstaunliche „Ich-Stärke“ (Freud) ermöglichten. Diese äußerte sich nicht zuletzt in seiner charakteristischen Selbstironie, wie sie zum Beispiel in den erst 1890 publizierten „Kleksographien“ zum Ausdruck kommt, die den psychologischen Projektionstest nach Rorschach antizipierten (Abbildung 3). Auch in seinem medizinischen Werk spielte die Dichtkunst, gewissermaßen die Magie der Sprache, für Kerner immer eine wichtige, vielleicht sogar die wichtigste Rolle. War er ein Genie?
In einer Hinsicht ganz bestimmt: nämlich ein „Genie der Freundschaft“ (Theodor Heuss), das uns anregen kann, von neuem das brisante Verhältnis von Medizin und Magie in heutiger Zeit zu erforschen – auch und gerade im Hinblick auf die wissenschaftlich dominierende Medizin in Gestalt der Biomedizin oder „life sciences“.


zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2003; 100: A 173–176 [Heft 4]

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das beim Verfasser erhältlich oder im Internet unter www.aerzteblatt.de/lit0403 abrufbar ist.

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Dr. phil. Heinz Schott
Direktor des Medizinhistorischen Instituts der
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität
Sigmund-Freud-Straße 25
53105 Bonn


Rückschau
Eine Rückschau auf historische Entwicklungsstränge in der Medizin, auf Themen, die auch einen Bezug zu aktuellen Fragestellungen haben – dies beabsichtigt Prof. Dr. med. Dr. phil. Heinz Schott, Direktor des Medizinhistorischen Instituts der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. In loser Folge greift er im Deutschen Ärzteblatt solche Themen auf und präsentiert sie unter Berücksichtigung medizinhistorischer Quellen.


Textkasten 1
Der kranke Knabe und das „magnetische Leben“
Der Heilbronner Stadtphysikus Eberhard Gmelin (1751–1809) magnetisierte den von einem chronischen Magenleiden gequälten elfjährigen Justinus. Gmelin war ein namhafter Vertreter des „animalischen Magnetismus“. Er therapierte seine Patienten mit dieser seinerzeit neuartigen Heilmethode, so etwa – allerdings ohne Erfolg – den mit ihm befreundeten Friedrich Schiller im Jahr 1793. Die folgende Szene schildert die erste Begegnung Kerners mit dem Mesmerismus, der für ihn als späteren Magnetiseur und ersten Mesmer-Biografen von größter Wichtigkeit werden sollte (6).
„Er [Gmelin] . . . hieß mich auf einen Stuhl setzen, sah mir mit seinen schwarzen Augen fest ins Auge und fing mich mit seinen ausgestreckten Händen von Kopf bis in die Magengegend zu bestreichen an; er behauchte mir auch mehrmals die Herzgrube [Hypochondrium]. Ich wurde ganz schläfrig und wußte endlich nichts mehr von mir. Ich mag lange schlafend gewesen sein, als ich erwachte ... Bei meinem damals ohnedies vorherrschenden Gemütsleben hatte jene magnetische Manipulation, so kurz sie auch war, ein magnetisches Leben in mir erweckt, das mir von dort an jene voraussagenden Träume und Ahnungen gab und in mir später selbst eine Vorliebe für die Erscheinungen des Nachtlebens der Natur, für Magnetismus und Pneumatologie [Geisterkunde] schuf. Von da an schien auch wirklich eine Abnahme meines körperlichen Leidens sich einzustellen.“ (5)


Textkasten 2
Die „Seherin von Prevorst“ in der Erinnerung Theobald Kerners

Kerners Sohn Theobald schildert in seinem Buch „Das Kernerhaus und seine Gäste“ dessen soziale und kulturelle Bedeutung. Er selbst betrieb als praktischer Arzt ab 1856 in Bad Cannstatt eine „galvanisch-magnetische Praxis“, ehe er nach dem Tod des Vaters selbst wieder ins „Kernerhaus“ zog, das heute als Museum der Stadt Weinsberg zugänglich ist. (Siehe Hinweiskasten am Ende)
„Ich war zehn Jahre alt, als die Kranke nach Weinsberg kam und kann mich deshalb noch gut an sie erinnern. Das totenblasse, von Krankheit und Schmerzen abgemagerte feine Gesicht, nonnenartig umrahmt von einem weißen Tuch, das Haare und Schultern umhüllte, die großen, in seltsamem Lichte strahlenden Augen mit den langen, schwarzen Wimpern und den schön gebogenen Augenbrauen, die elfenbeinweißen, durchsichtigen Hände ... ich sah sie jahrelang täglich, saß oft an ihrem Bette wie ein Schmetterling an der Nadel ... Es tat ihr dann wohl, wenn ich meine Hand auf ihre Stirn legte oder ihre Handgelenke umfaßte oder ihr magnetisiertes Wasser und ein Löffelchen von ihren Tropfen – meist Baldrianwasser mit Kirschlorbeerwasser – zu trinken gab. Gar häufig, wenn mein Vater über Feld zu Kranken mußte und die Seherin nicht zur gewohnten Stunde magnetisieren konnte, magnetisierte er mich vor seiner Abreise; und trat ich dann, mit diesem unwägbaren Fluidum beladen, zu angegebener Zeit bei ihr ein, ... mußte ich mich ruhig an ihr Bett setzen, sie ergriff fest meine Hand, und ich mußte unbewegt ausharren, bis sie das mir anvertraute Fluidum aufgesogen hatte, ihre Augen sich schlossen, ihre Hände sich lockerten ...
Es kamen damals der Seherin zulieb auf Tage, oft auch auf Wochen J. Görres, Fr. Baader, F. J. Schelling, ... G. Schubert, Eschenmayer, Dr. Strauß, Passavant, Schleiermacher, Wangenheim, Schönlein, Köstlin, ... Gläubige und Ungläubige und Philosophen, Doktoren, Professoren und Schriftgelehrte aller Art. Der liebste Besuch war mir immer Stadtschultheiß Titot von Heilbronn. Er hatte eine große Mineraliensammlung und brachte oftmals verschiedene Steine, mit denen mein Vater bei der Seherin Versuche machte.“ (7)


Das Haus Justinus Kerners ist seit 1907 ein bedeutendes Museum: Kernerhaus, Öhringer Straße 3, 74189 Weinsberg. Täglich geöffnet von 14 bis 17 Uhr, montags und jeden ersten Sonntag im Monat geschlossen. Vormittags nach Voranmeldung bei Herrn Göbbel, Telefon: 0 71 34/51 21 04
1.
Grüsser O-J: Justinus Kerner 1786–1862. Arzt – Poet – Geisterseher; nebst Anmerkungen zum Uhland-Kerner-Kreis und zur Medizin- und Geistesgeschichte im Zeitalter der Romantik. Berlin etc.: Springer, 1987.
2.
Grüsser, O-J: Der „Wurstkerner“: Justinus Kerners Beitrag zur Erforschung des Botulismus. In: Medizin und Romantik (siehe unten), 232–257.
3.
Kerner J: Das Fettgift oder die Fettsäure und ihre Wirkungen auf den thierischen Organismus, ein Beytrag zur Untersuchung des in verdorbenen Würsten giftig wirkenden Stoffes. Stuttgart; Tübingen: Cotta, 1822.
4.
Kerner J: Die Seherin von Prevorst. Eröffnungen über das innere Leben des Menschen und über das Hereinragen einer Geisterwelt in die unsere. 2 Teile. Stuttgart; Tübingen: Cotta, 1829.
5.
Kerner J: Das Bilderbuch aus meiner Knabenzeit. Erinnerungen aus den Jahren 1786–1804. (Erstveröffentlichung 1849) In: Justinus Kerner: Werke. 6 Teile in 2 Bänden. Hrsg. von Raimund Pissin. 1. Teil. Reprint Hildesheim; New York: Olms, 1974.
6.
Kerner J: Franz Anton Mesmer aus Schwaben. Entdecker des thierischen Magnetismus . . . Frankfurt a. M.: Rütten, 1856.
7.
Kerner T: Das Kernerhaus uns seine Gäste. Stuttgart; Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1894.
8.
Medizin und Romantik. Justinus Kerner als Arzt und Seelenforscher. Hrsg. von Heinz Schott (= Justinus Kerner: Jubiläumsband zum 200. Geburtstag. Teil 2). Weinsberg: Nachrichtenblatt der Stadt Weinsberg, 1990
9.
Schott H: Romantische Naturphilosophie in der ärztlichen Praxis. Justinus Kerner und die „Seherin von Prevorst“. In: Meilensteine der Medizin. Hrsg. von Heinz Schott. Dortmund: Harenberg, 1996, 318–325.
1. Grüsser O-J: Justinus Kerner 1786–1862. Arzt – Poet – Geisterseher; nebst Anmerkungen zum Uhland-Kerner-Kreis und zur Medizin- und Geistesgeschichte im Zeitalter der Romantik. Berlin etc.: Springer, 1987.
2. Grüsser, O-J: Der „Wurstkerner“: Justinus Kerners Beitrag zur Erforschung des Botulismus. In: Medizin und Romantik (siehe unten), 232–257.
3. Kerner J: Das Fettgift oder die Fettsäure und ihre Wirkungen auf den thierischen Organismus, ein Beytrag zur Untersuchung des in verdorbenen Würsten giftig wirkenden Stoffes. Stuttgart; Tübingen: Cotta, 1822.
4. Kerner J: Die Seherin von Prevorst. Eröffnungen über das innere Leben des Menschen und über das Hereinragen einer Geisterwelt in die unsere. 2 Teile. Stuttgart; Tübingen: Cotta, 1829.
5. Kerner J: Das Bilderbuch aus meiner Knabenzeit. Erinnerungen aus den Jahren 1786–1804. (Erstveröffentlichung 1849) In: Justinus Kerner: Werke. 6 Teile in 2 Bänden. Hrsg. von Raimund Pissin. 1. Teil. Reprint Hildesheim; New York: Olms, 1974.
6. Kerner J: Franz Anton Mesmer aus Schwaben. Entdecker des thierischen Magnetismus . . . Frankfurt a. M.: Rütten, 1856.
7. Kerner T: Das Kernerhaus uns seine Gäste. Stuttgart; Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1894.
8. Medizin und Romantik. Justinus Kerner als Arzt und Seelenforscher. Hrsg. von Heinz Schott (= Justinus Kerner: Jubiläumsband zum 200. Geburtstag. Teil 2). Weinsberg: Nachrichtenblatt der Stadt Weinsberg, 1990
9. Schott H: Romantische Naturphilosophie in der ärztlichen Praxis. Justinus Kerner und die „Seherin von Prevorst“. In: Meilensteine der Medizin. Hrsg. von Heinz Schott. Dortmund: Harenberg, 1996, 318–325.

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