ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2003Perversion: Therapiebedarf im Sinne des Opferschutzes

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Perversion: Therapiebedarf im Sinne des Opferschutzes

Dtsch Arztebl 2003; 100(4): A-180 / B-165 / C-161

Fimpel, Steffen

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LNSLNS Im Beitrag scheint in Worten wiederholt ein menschliches Mega-Problem durch: „Katastrophe“, „Abscheulichkeiten“, „Leben und Tod“.
Ich meine hier die verheerenden Folgen von sexuellem Missbrauch. Wir müssen bedenken, dass sexueller Missbrauch von Kindern innerhalb der Familie bzw. in familiären Strukturen ein riesiges Ausmaß hat und lebenslanges Leiden verursacht. Wie viele Depressionen, Verhaltensstörungen, psychosomatische Erkrankungen etc. unserer „Alltagspatienten“ haben mit vorausgegangener sexualisierter Gewalt zu tun? Wie viele Opfer erhalten nicht die angemessene Hilfe bzw. das notwendige Verständnis?
Es besteht seit Jahrzehnten ein dringender Aufklärungs- und Therapiebedarf. Ich bitte alle Ärzte und Psychotherapeuten, gezielt sich dieses Themas im Sinne des Opferschutzes anzunehmen. Das DÄ ist aufzufordern, der Thematik gezielt Raum zu geben.
Dr. med. Steffen Fimpel, Schlechtbacher Straße 2, 74417 Gschwend
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