VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(4): A-216 / B-196 / C-188

EB

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LNSLNS Rudolf-Thauer-Poster-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung e.V., für eine Poster-Präsentation von Kardiologen aus Homburg/Saar zusammen mit Experten der Experimentellen Neurologie der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité), und zwar an Dr. med. Nikos Werner, Prof. Dr. med. Michael Böhm, Dr. med. Ulrich Laufs und Priv.-Doz. Dr. med. Georg Nickening. Die Arbeit beschreibt neu entdeckte Reparaturmechanismen des Körpers nach einem Gefäßschaden. Im Rahmen von tierexperimentellen Untersuchungen wurde gezeigt, dass die Reparatur geschädigter Gefäßinnenwände nicht nur durch angrenzende Endothelzellen erfolgt, sondern wesentlich durch zirkulierende adulte Stammzellen aus dem Knochenmark, den so genannten endothelialen Progenitorzellen, beeinflusst wird, heißt es in der Laudatio.

Karlheinz Engel Foto: privat
Karlheinz Engel Foto: privat
Humanitärer Förderpreis der Hofer Freimaurerloge „Zum Morgenstern“ – Dotation: 1 500 Euro, zum ersten Mal verliehen, an den Hofer Notarzt und ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes, Dr. med. Karlheinz Engel. Er erhielt den Preis aufgrund seines Engagements im Notarztwesen in Hochfranken und Nordostbayern.

Forschungspreis Morbus Bechterew – verliehen durch die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V., Dotation: 4 000 Euro, gestiftet durch die Firma Pharmacia GmbH, Erlangen, an Dr. med. Inge Ehlebracht-König, Rehabilitationszentrum Bad Eilsen („Evaluation eines Schulungsprogramms für Patienten mit Spondylitis ankylosans“).

Dr. Ernst Wiethoff-Preis – gestiftet durch die Firma Abbott, Dotation: 25 000 Euro, an Dr. med. Hans L. Tillmann, Medizinische Hochschule Hannover, in Würdigung seiner Entdeckung, dass das Hepatitis-Virus GBV-C die Überlebenschance von HIV-Infizierten verlängert. Die Ergebnisse wurden im September 2001 im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht. Im Mai 2002 erhielt Tillmann den Aids-Forschungspreis, gestiftet durch die Firma Glaxo SmithKline, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeiten im Zusammenhang mit den Überlebenschancen von HIV-Infizierten.

Wyeth Forschungspreis Depression und Angst 2002 – zum ersten Mal verliehen für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Früherkennung und Therapie von Depressionen und Angsterkrankungen (Dotation: 12 500 Euro). Der Preis ging zu gleichen Teilen an Prof. Dr. Michael Linden, Rehabilitationsklinik Seehof der BfA in Berlin, und an Prof. Dr. med. Rainer Rupprecht, Psychiatrische Universitätsklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die beiden Forscher wurden für ihre innovativen Arbeiten auf dem Gebiet der Versorgung von Patienten mit depressiven Störungen beziehungsweise der Erforschung neurobiologischer Zusammenhänge bei Depressionen und Angsterkrankungen ausgezeichnet.

Dechema-Preis – verliehen durch die Max-Buchner-Forschungsstiftung, Dotation: 20 000 Euro, an Prof. Dr. med. Jürgen Rühe, Universität Freiburg, in Würdigung seiner experimentellen, theoretischen und anwendungsorientierten Arbeiten zur Funktionalisierung von Grenzflächen durch oberflächenfixierte Makromoleküle. Der Preis wurde gestiftet von Dechema Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Frankfurt/ Main.

Medienpreis 2002 – verliehen durch die Deutsche Rheumaliga e.V., Dotation: 5 500 Euro, gestiftet durch die Pharmafirmen Pharmacia und Pfizer, an die Nachrichtenagentur dpa Themendienst, die unter anderem eine fünfteilige Serie zum Thema „Rheuma“ veröffentlichte. Der Ehrenpreis ging an die Medizinjournalistin Dr. med. J. Rautenstrauch. EB
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