ArchivDeutsches Ärzteblatt42/1996Magnesium und Vitamin E bei Diabetes

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Magnesium und Vitamin E bei Diabetes

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LNSLNS Zwei Gründe sprechen für den Einsatz von Magnesium und Vitamin E beim Diabetiker. Zum einen treten beim diabetischen Patienten aufgrund der chronischen Stoffwechselstörungen (verminderte Resorption, gesteigerte Ausscheidung) eher Vitamin-Mineralstoff-Defizite auf; zum anderen ist aufgrund des hohen Zucker- und Eisengehaltes (Fe3+) im Blut die Konzentration von Freien Radikalen besonders hoch.
Um die verschiedenen radikalischen Reaktionen (Lipidperoxidation, Oxidation der DNA-Basen, Denaturierung von Eiweißen und Enzymen) zu verhindern, benötigt der Organismus ein intaktes antioxidatives System. Hierbei spielen Magnesium und Vitamin E eine Rolle.
Denn Magnesiummangel erhöht die Permeabilität der Zellmembranen. Dadurch steigt die Konzentration von Fe3+ im Serum und im Gewebe. Freies Eisen wiederum ist ein Katalysator für die Bildung von Freien Radikalen. Um diese unschädlich zu machen, wird Vitamin E benötigt. Magnesiummangel fördert somit verstärkt die Bildung Freier Radikale, was wiederum zu erhöhtem Vitamin-E-Verbrauch führt. Stehen nicht genügend Magnesium und Vitamin E zur Verfügung, führt dies zu chronisch oxidativem Streß. EB
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