ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2003Magenband: Patient muss selbst zahlen

Versicherungen

Magenband: Patient muss selbst zahlen

Dtsch Arztebl 2003; 100(4): [95]

HH

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LNSLNS Übergewichtige müssen für das chirurgische Anbringen eines Magenbandes selbst aufkommen. Die gesetzlichen Krankenkassen seien nicht verpflichtet, dies zu übernehmen, entschied das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Mainz, in zwei Urteilen (Az.: L 5 KR 44/01; L 5 KR 64/00). Zur Begründung heißt es, krankhaftes Essverhalten sei eine komplexe psychische Erkrankung, die nicht mit einer Magenverkleinerung wegoperiert werden könne. Die einzige Erfolg versprechende Methode sei eine Psychotherapie, die dann auch von den Krankenkassen bezahlt werde. Zudem handle es sich beim so genannten gastric-banding nicht um einen Heileingriff. HH
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