ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2003Ernährung: Mit Obst gegen den Krebs

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Ernährung: Mit Obst gegen den Krebs

Dtsch Arztebl 2003; 100(5): A-224 / B-204 / C-196

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Fünf Portionen täglich dienen der Prävention.

Für einen Wandel der Ernährungsgewohnheiten haben sich die Deutsche Krebsgesellschaft, die Produce for Better Health Foundation (USA) und die Welt­gesund­heits­organi­sation anlässlich des 3. Internationalen „5 a Day“- Symposiums in Berlin ausgesprochen. Wissenschaftler wiesen dort auf die präventive Wirkung von fünf Portionen Obst und Gemüse täglich gegen Krebs- und Herz-Kreislauf- Erkrankungen hin. Seit zwei Jahren setzt sich auch die Deutsche Krebsgesellschaft für diese Kampagne ein. Nach Ansicht ihres Präsidenten, Prof. Dr. med. Klaus Höffken, sollte „5 am Tag“ zu einer Säule eines nationalen Krebspräventionsprogramms werden: „Bis zu 30 Prozent aller Krebserkrankungen können durch eine gesunde Ernährung vermieden werden.“
Die EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition), an der 460 000 Menschen aus neun Ländern teilnehmen, untersucht seit 1988 die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebs. „Die Zwischenergebnisse zeigen, dass ein erhöhter Obst- und Gemüseverzehr besonders vor Krebserkrankungen an Speiseröhre, Magen, Darm und Lunge schützt“, sagte Dr. Elio Riboli von der International Agency for Research on Cancer, Lyon.
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