ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2003Eidesformel – Frage: In welchem Geist?

BRIEFE

Eidesformel – Frage: In welchem Geist?

Dtsch Arztebl 2003; 100(5): A-250 / B-228 / C-217

Aden, Patricia

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LNSLNS Wenn der Leser meint, Gott habe von jeher den stärkeren Bataillonen geholfen, so denkt er vermutlich an den Ausspruch Stalins im Zweiten Weltkrieg: „Wie viele Bataillone hat der Papst?“ Die katholische Kirche gibt es immer noch, während der russische Kommunismus nur ein kurzer – wenn auch für die Betroffenen viel zu langer – Seufzer der Geschichte war. Es kommt eben nicht nur darauf an, mit welchen Mitteln, sondern in welchem Geist man kämpft.
Der Zusatz bei der Vereidigung „So wahr mir Gott helfe“ heißt, dass man sich bei allen Amtsgeschäften der Führung Gottes anvertrauen will. Dann kann man zu Recht mit Hilfe rechnen. Noch immer hat sich der Satz aus dem Petrusbrief bewahrheitet, in der Geschichte, wie im persönlichen Leben: „Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“
Dr. med. Patricia Aden, Taubenstraße 33, 45289 Essen
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