ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2003Hippotherapie: Besonderes Beziehungsangebot

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Hippotherapie: Besonderes Beziehungsangebot

Dtsch Arztebl 2003; 100(5): A-251 / B-229 / C-218

Schicker, Beate

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LNSLNS Das BSG begründete sein ablehnendes Urteil zur Hippotherapie damit, dass sich das Reiten eines behinderten Menschen nicht im Sinne einer „spezifischen therapeutischen Zielsetzung“ vom Reiten eines Gesunden unterscheidet.
Hat man hierbei nur den „physikalischen“ Aspekt des Reitens, d. h. die spezielle Bewegungsart, berücksichtigt?
. . . Vielleicht liegen die Erfolge mancher Tiertherapien in einem besonderen Beziehungsangebot, das vom Tier ausgeht: Ein Pferd macht keinen Unterschied zwischen „behindert“ oder „nicht behindert“; es teilt seine Umwelt anders als der Mensch nicht in Wertkategorien ein. Im Reitstall oder im Umgang mit dem Haustier ist der Mensch nicht Patient, sondern Partner. Wo im menschlichen Alltag kann ein Behinderter dies erleben?
Beate Schicker,
Eisenwerkstraße 5, 76571 Gaggenau
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