ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2003Spendenaufruf: Wann hört der Betroffenheits-Irrsinn auf?
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LNSLNS . . . Ich kenne mehrere damalige Zwangsarbeiter (so genannte Opfer) in der Tschechischen Republik persönlich. Alle erklärten mir, sie hätten dies als gute Zeit in Erinnerung, seien gut bezahlt worden (jedenfalls weitaus besser als später in den Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft), hätten ausreichend Urlaub, Freifahrtscheine nach Hause etc. gehabt.
Sollte es damals in anderen Fällen inhumane Bedingungen gegeben haben, so fühle ich mich in keiner Weise „kollektiv dafür verantwortlich“. Es sei nur an die unmenschlichen Bedingungen erinnert, unter denen deutsche Zwangsarbeiter über Jahre hinweg unter den Siegermächten arbeiten mussten, ohne dafür irgendeine Entlohnung oder Entschädigung zu erhalten – zu Hunderttausenden. Wann hört dieser Betroffenheits-Irrsinn endlich auf? Oder werden auch meine Urenkel noch dazu aufgefordert werden, in kollektiver Verantwortung zu zahlen? . . .
Dr. med. Klaus Pillhatsch, Gabelsbergerstraße 4,
93047 Regensburg
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