ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2003Eifelhöhen-Klinik: Rückläufiger Überschuss

VARIA: Wirtschaft

Eifelhöhen-Klinik: Rückläufiger Überschuss

Dtsch Arztebl 2003; 100(5): A-278 / B-250 / C-240

Clade, Harald

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Foto: EHK AG
Foto: EHK AG
Die Eifelhöhen-Klinik AG (EHK), Bonn, prognostiziert für das Geschäftsjahr 2002 einen Konzernüberschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: 1,862 Millionen Euro). Der Konzernjahresüberschuss der EHK bis einschließlich September 2002 lag mit 1,08 Millionen Euro unter dem geplanten Ergebnis. Die Konzernleitung begründet dies mit anhaltenden Verlusten der im Jahr 2001 erworbenen Reha Düsseldorf GmbH. Der Hauptbelegungsträger, die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, hat die Einrichtung mit Wirkung vom 1. August 2002 zugelassen. Die Reha Düsseldorf wird im Jahr 2002 voraussichtlich Verluste von rund 950 000 Euro „einfahren“. Im Geschäftsjahr 2003 wird mit weiteren Anlaufverlusten gerechnet, und zwar in Höhe von rund 450 000 Euro. Ende 2003 soll die Gewinnschwelle erreicht sein. Die Ergebnisse des EHK-Stammhauses, der Rehabilitationsklinik in Nettersheim-Marmagen (Foto), werden ebenfalls unter dem Vorjahresniveau liegen. Im Jahr 2002 betrug die Fallzahl 4 187, im Jahr 2001: 4 331 (bei 107 911 Pflegetagen).
Dagegen hat die Kaiser-Karl-Klinik in Bonn die Belegung im Jahr 2002 geringfügig gegenüber den Fallzahlen 2001 erhöhen können (von 1 860 auf 1 900). Am 18. April 2002 erwarb der Klinikkonzern 70 Prozent der Geschäftsanteile an der Aatalklinik in Bad Wünnenberg (Niedersachsen). Im Geschäftsjahr 2002 wird diese Klinik rund 400 000
Euro zum Konzernergebnis beitragen. HC
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