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LNSLNS Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. mult. Ekkehard Grundmann, ehemaliger langjähriger Direktor des Gerhard-Domagk-Instituts für Pathologie der Universität Münster, wurde am 28. September 75 Jahre alt.
Ekkehard Grundmann, in Eibenstock/Erzgebirge geboren, studierte Medizin an den Universitäten Freiburg und Wien. Nach seiner Ernennung zum außerplanmäßigen Professor in Freiburg und einem Studienaufenthalt in den USA ging er 1963 zur Firma Bayer AG nach Wuppertal, wo er bis zu seinem Wechsel an die Universität Münster als Nachfolger des Medizin-Nobelpreisträgers Gerhard Domagk das Institut für Experimentelle Pathologie leitete.
1971 wurde Grundmann Inhaber des Lehrstuhls für Pathologie und Pathologische Anatomie an der Universität Münster. Er leitete das Pathologische Institut bis zu seiner Emeritierung 15 Jahre lang. Unter seiner Leitung wurde das Institut differenziert und ausgebaut. Große Verdienste erwarb sich Grundmann unter anderem durch die richtungweisende Einrichtung eines "Knochengeschwulstregisters" und den Aufbau eines allgemeinen Krebsregisters in Münster.
Professor Grundmann, aus dessen Feder mehr als 300 Veröffentlichungen, insbesondere zur Immun-Pathologie und Onkologie, stammen, ist einer der führenden deutschen Krebsforscher. Sein Wirken wurde mit zahlreichen Preisen, Orden und Auszeichnungen im In- und Ausland gewürdigt. 1987 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 1993 die Ehrendoktorwürde der Universität Düsseldorf, 1994 ebenfalls die Ehrendoktorwürde der Universität Concepción in Chile. Grundmann wurde 1987 als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in das Krebsexpertenkomitee der Europäischen Gemeinschaft berufen. Von 1984 bis 1986 war Grundmann Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und von 1970 bis 1980 Vorsitzender der "Gesellschaft zur Bekämpfung der Krebskrankheiten Nordrhein-Westfalen", deren Ehrenvorsitzender er seit 1980 ist. Grundmann hat bei zahlreichen Fortbildungskongressen der Bundes­ärzte­kammer und der Österreichischen Ärztekammer mitgewirkt. Er war vom Oktober 1977 bis September 1986 Fachredakteur in der medizinischwissenschaftlichen Redaktion des Deutschen Ärzteblattes (Köln).


Dr. med. Heinz Maurer, Gründer und Inhaber der Firmen Sebamat-Chemie GmbH und Sebapharma GmbH & Co. KG, Boppard, wurde am 11. Oktober 75 Jahre alt.
Heinz Maurer setzte nach Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft 1946 sein 1941 begonnenes Medizinstudium fort. 1950 absolvierte er das Staatsexamen und wurde an der Universität Bonn zum Dr. med. promoviert. Von 1950 bis 1953 war er Assistenzarzt an der Universitäts-Hautklinik in Bonn. Später war der Dermatologe dort Oberarzt und machte erste Versuche mit sauren Tensiden. 1953 trat er als wissenschaftlicher Leiter in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Firma seines Bruders, Willi Maurer, dem Gründer und Besitzer der Rei-Werke, ein. Später gründete Dr. Heinz Maurer eigene Unternehmen. EB

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