ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2003Lebensversicherung: Lügen mit kurzen Beinen

Versicherungen

Lebensversicherung: Lügen mit kurzen Beinen

Dtsch Arztebl 2003; 100(6): [71]

Buner, Wiebke

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LNSLNS Verschweigt eine Frau beim Abschluss eines Lebensversicherungsvertrages mit eingeschlossener Berufsunfähigkeitsversicherung, dass sie an einer Hirnatrophie leidet, so kann das Versicherungsunternehmen geforderte Leistungen (hier: jährlich rund 15 700 Euro) wegen eingetretener Berufsunfähigkeit verweigern und den Versicherungsvertrag rückwirkend auflösen (Oberlandesgericht Koblenz, Az.: 10 U 1039/01).
Gibt ein Mann beim Abschluss einer Kapitallebensversicherung mit Berufsunfähigkeitszusatz nicht an, dass bei ihm eine Leberzirrhose bereits vor Jahren diagnostiziert und eine längere Zeit behandelt worden ist, so kann die Versicherung den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten. Sie muss für den Mann nach einer Lebertransplantation keine Monatsrente (hier gefordert: rund 450 Euro) zahlen. (Oberlandesgericht Koblenz, Az.: 10 U 333/02) WB
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