ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2003Unfallversicherung: Leistungen sind kein Lohn

Versicherungen

Unfallversicherung: Leistungen sind kein Lohn

Dtsch Arztebl 2003; 100(6): [71]

SIS

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LNSLNS Erhält ein Arbeitnehmer nach einem Arbeitsunfall für einen verbliebenen Körperschaden Leistungen aus einer Gruppenunfallversicherung des Arbeitgebers, so stellen diese keinen steuerpflichtigen Arbeitslohn dar. Das geht aus einer Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts hervor (Az.: I 1339/97).
Im Streitfall hatte der Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen. Die Versicherung erstreckte sich auf Unfälle im beruflichen und privaten Bereich. Nach einem Arbeitsunfall behielt ein Arbeitnehmer bleibende Unfallschäden zurück. Die Versicherung zahlte daraufhin eine Invaliditätsleistung an den Arbeitgeber, der das Geld an den Arbeitnehmer weiterleitete. Das Finanzamt behandelte diesen Betrag als steuerpflichtigen Arbeitslohn. Anders sah es das Finanzgericht. Bei der Invaliditätsentschädigung handele es sich nicht um Lohnersatz, sondern um einen nicht steuerbaren Schadensersatz für den erlittenen Gesundheitsschaden. SIS
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