VARIA: Auto und Verkehr

Kurz gefasst

Dtsch Arztebl 2003; 100(6): A-352

Buner, Wiebke; MS

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LNSLNS 30 Jahre Allradantrieb – Mit dem Leone führte Subaru 1972 als erster Autohersteller den Allradantrieb im PKW- Segment ein. Seither hat der japanische Autoproduzent weltweit über sieben Millionen Allrad-Autos gebaut und ist damit heute Marktführer. Der Leone löste seinerzeit
einen Nachfrageboom aus. Grund hierfür war neben Industrieanfragen auch die zunehmend freizeitorientierte Gesellschaft. Andere Hersteller, wie beispielsweise Audi, brachten erst acht Jahre später eine Allradvariante auf den Markt. Der Vergleich des Leone mit den aktuellen Modellen spiegelt die Entwicklung im Fahrzeugbau wider: Das „1972er-Modell“ holte 53 kW (72 PS) aus gut 1,3 Liter Hubraum, der heutige Impreza S202 STi bringt 235 kW (320 PS) auf die Reifen. Geblieben ist lediglich der Boxermotor als Antriebskonzept, an dem Subaru bis heute aufgrund der günstigen Gewichtsverteilung festhält. MS

Peugeot – bietet seinen Kunden jetzt die Verlängerung der Herstellergarantie auf bis zu fünf Jahre an. Nach Angaben des Herstellers liegen die Kosten für die „Peugeot GarantiePlus“ bei PKW bis 65 kW (89 PS) bei 399 Euro für vier Jahre Garantie und bei 599 Euro für fünf Jahre Garantie. Bei stärkeren Motoren über 66 kW (90 PS) kostet die Fünfjahresgarantie 749 Euro. Alternativ offeriert Peugeot die Garantieverlängerung mit monatlichen Ratenzahlungen. Die Kosten liegen hier bei zehn beziehungsweise 13 Euro pro Monat. MS

KFZ-Diebstahl – Steckt der Leasingnehmer eines Fahrzeugs den Kfz-Schein hinter die Sonnenblende, damit seine Mitarbeiter jederzeit das Auto nutzen können, so darf seine (Teil-)Kaskoversicherung die Regulierung des Schadens nicht verweigern, wenn das Auto von einem Parkplatz gestohlen wird. Das Argument eines „gefahrerhöhenden Umstandes“ zieht in solchen Fällen nicht. (Oberlandesgericht Koblenz, Az.: 10 U 1415/01) WB

Bluttransporte – Beantragt ein eingetragener Verein eine Blaulicht-Berechtigung für Fahrzeuge, mit denen eilige Bluttransporte duchgeführt werden sollen, so kann ihm die Genehmigung verweigert werden, wenn die wenigen Bluttransportnotfälle auch von normalen Rettungswagen gefahren werden können. (Bundesverwaltungsgericht, Az.: 3 C 33/01) WB
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