ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2003Das hepatopulmonale Syndrom: Schlusswort

MEDIZIN: Diskussion

Das hepatopulmonale Syndrom: Schlusswort

Dtsch Arztebl 2003; 100(6): A-345 / B-306 / C-294

Krüger, Stefan

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LNSLNS Die Anmerkung des Herrn Kollegen Borst ist richtig. Endothelin-1 wirkt im Lungenkreislauf vasokonstriktorisch. Seine Rolle in der Pathogenese des hepatopulmonalen Syndroms (HPS) kommt, wie von uns beschrieben, wahrscheinlich durch die gesteigerte Expression der endothelialen Stickstoffmonoxid-Synthetase zustande. Somit vermittelt (nach der von uns zitierten Modellvorstellung des HPS) Endothelin-1 als Vasokonstriktor paradoxer Weise über eine pathologisch gesteigerte NO-Synthese die pulmonale Vasodilatation. Dies geht aus dem Kontext unserer Arbeit eindeutig hervor. Leider wurde bei der Abfassung des Textes ein Erratum übersehen. Es muss „Vasokonstriktor“ heißen, nicht, wie von uns fälschlich geschrieben, „Vasodilator“.

Für die Verfasser:
Dr. med. Stefan Krüger
Medizinische Klinik II
Zentrum der Inneren Medizin
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt

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