ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2003Fortbildung für Ärzte: Traumata erkennen

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Fortbildung für Ärzte: Traumata erkennen

Dtsch Arztebl 2003; 100(6): A-293 / B-261 / C-253

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Warteraum für Asylbewerber: Gute Kenntnisse in Asylfragen sind nach Ansicht der AGEH auch für Ärzte wichtig. Foto: epd
Warteraum für Asylbewerber: Gute Kenntnisse in Asylfragen sind nach Ansicht der AGEH auch für Ärzte wichtig. Foto: epd
Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe beriet über den Umgang mit Flüchtlingen.
Wie Ärzte traumatisierte Flüchtlinge besser betreuen und bei der Alltagsbewältigung unterstützen können, war Thema eines Studientages der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) in Kooperation mit dem Kölner Zentrum für Folteropfer Ende letzten Jahres. Die AGEH-Mitarbeiter wiesen die rund 40 Teilnehmer auf die Notwendigkeit guter Kenntnisse in Asylfragen hin. Durch Fachwissen könnten Bescheinigungen oder Gutachten für die Flüchtlinge besser erstellt werden. Zudem seien die Ärzte für den notwendigen Umgang mit den Behörden gewappnet. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer über die Bedeutung von „Traumata“ unterrichtet, um im Praxisalltag aufmerksamer für Folgeerkrankungen zu sein. Das Therapiezentrum für Folteropfer berichtete von Organisationen, die wie das Therapiezentrum selber eigene Dolmetscher-Pools aufgebaut haben, um die Kommunikation mit den Flüchtlingen zu erleichtern. Das Zentrum betreut pro Jahr an die
1 000 Patienten psychologisch.
Informationen über die AGEH unter: www.ageh.de.
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