ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2003Schwerbehindert: Gründe nicht genannt
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LNSLNS Meines Wissens ist die Beibehaltung der abgesenkten Pflichtquote für die Beschäftigung Schwerbehinderter daran geknüpft worden, dass die Reduzierung der Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung durch die Integration von mindestens 50 000 Schwerbehinderten in den Arbeitsprozess innerhalb der letzten zwei Jahre gelingt.
Hierzu macht die Bundesanstalt für Arbeit leider keine Angaben, es wird nicht differenziert, ob die erreichte Reduzierung der Zahl arbeitsloser Menschen mit Schwerbehinderung beispielsweise auf die Vermittlung in ein Arbeitsverhältnis, die Teilnahme an einer Maßnahme zur beruflichen Qualifizierung oder die Berentung zurückzuführen ist.
Auch angesichts der unlängst aufgedeckten Manipulationen von Arbeitsmarktstatistiken sollte Ministerin Ulla Schmidt aus diesen von der Bundesanstalt für Arbeit vorgelegten Zahlen nicht vorbehaltlos auf einen „vollen Erfolg“schließen. Das Ziel war und ist es, die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen abzubauen durch ihre Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt, und hierzu hätte ich mir Angaben gewünscht.
Dr. med. Walter Unland, Neuenhauser Straße 67, 48527 Nordhorn
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