ArchivDeutsches Ärzteblatt PP2/2003Jugend und Sucht: „Es gibt immer einen Ausweg“

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Jugend und Sucht: „Es gibt immer einen Ausweg“

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LNSLNS Suchthilfe-Dachverband startet Aktionsjahr.
Zielgruppe der DHS-Aktion sind die bis zu 28-Jährigen. Foto: DHS
Zielgruppe der DHS-Aktion sind die bis zu 28-Jährigen. Foto: DHS
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) legt in diesem Jahr den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Jugend und Sucht. Damit will sie auf den hohen Konsum von Suchtmitteln bei den bis zu 28-Jährigen aufmerksam machen. Das für diese Zielgruppe erstellte Material soll Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Eltern, Schulen, Betrieben, Jugendzentren und Ämtern dabei helfen, das Thema aufzugreifen (Informationen unter www.ausweg. de). „Das bisherige Angebot berücksichtigt diese Zielgruppe nur ungenügend. Je früher aber ein Suchtproblem erkannt wird, umso größer sind die Chancen, dass es erst gar nicht zur Abhängigkeit kommt“, erklärte DHS-Geschäftsführer Rolf Hüllinghorst. Die Barmer unterstützt die Kampagne im Rahmen ihrer Präventionsförderung.
Nach Angaben der DHS konsumiert rund ein Drittel der Jugendlichen regelmäßig Alkohol. Der Anteil der Raucher bei den 12- bis 15-Jährigen hat sich innerhalb von zehn Jahren von elf auf 18 Prozent erhöht. 27 Prozent der 12- bis 25-Jährigen haben mindestens einmal illegale Drogen probiert.
Nach Ansicht von Hüllinghorst lassen sich die Abhängigkeitsprobleme nur langfristig lösen. Dazu müssten die Hilfseinrichtungen besser miteinander verzahnt werden. So sei die Zusammenarbeit zwischen Jugend- und Suchthilfe unterentwickelt.
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