ArchivDeutsches Ärzteblatt42/1996Scheidung und Versicherung

VARIA: Wirtschaft - Versicherungen

Scheidung und Versicherung

fp

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LNSLNS Rund 130 000 Ehen werden in Deutschland jährlich geschieden. Man sollte sich in diesem Zusammenhang, wie die Volksfürsorge in Hamburg rät, auch über die in der Ehe gemeinsam abgeschlossenen Versicherungen Gedanken machen. Werde die Neuordnung der Versicherungsverträge versäumt, so führe das spätestens im Schadensfall zu Problemen.
Eine Änderung des widerruflichen Bezugsrechts in der Lebens- und Unfallversicherung sei unproblematisch. Hier reiche eine einfache schriftliche Mitteilung an den Versicherer. Es empfiehlt sich für die üblicherweise mitversicherte Frau jedoch, eine neue Unfallversicherung abzuschließen, da sie vom Zeitpunkt der Scheidung an durch den Vertrag ihres ehemaligen Partners nicht mehr geschützt ist.
Ähnlich sieht es nach Darstellung der Volksfürsorge in der Privathaftpflichtversicherung aus. Für den "nur" mitversicherten Ehegatten erlöscht der Versicherungsschutz mit der Scheidung automatisch. Hier sei ein Neuabschluß also ebenfalls unumgänglich. Problematisch könne auch die Hausratversicherung werden, weil hier im Regelfall der Mann Versicherungsnehmer sei, die Frau aber möglicherweise nach der Scheidung Wohnung und Hausrat behalte. Daß der Mann die Hausratversicherung sozusagen "mitgenommen" habe, werde der Frau häufig erst im Schadensfall klar. fp
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