ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2003Brustkrebs: Vorsorge muss verbessert werden

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Brustkrebs: Vorsorge muss verbessert werden

Dtsch Arztebl 2003; 100(7): A-362 / B-318

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Sängerin Anastacia ist im Alter von 29 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Foto: ddp
Sängerin Anastacia ist im Alter von 29 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Foto: ddp
Einrichtungen zur Brustkrebsfrüherkennung gefordert

Die Patientinnen-Initiativen Nationale Koalition Brustkrebs (PINK) e.V. fordern anlässlich der Brustkrebsdiagnose der Popsängerin Anastacia, zertifizierte Einrichtungen zur Brustkrebsfrüherkennung einzurichten. Bisher gebe es noch keinen Ort, der mindestens die Qualitätsmaßstäbe der Europäischen Leitlinien einhalte, so der Zusammenschluss unabhängiger Brustkrebs-Vereine und aktiver, von Brustkrebs betroffener Frauen. Während in den USA die Dokumentation, Auswertung und Veröffentlichung der Daten üblich sei, fehlten in Deutschland selbst einheitliche Krebsregister nach internationalen Standards.
Darüber hinaus kritisierte PINK, dass es auch in der Therapie und Nachbehandlung von Brustkrebs an Mammazentren mangele, die nach den Europäischen Leitlinien arbeiten. Die Mitglieder des Vereins setzen sich bereits seit Jahren für qualitätsgesicherte Diagnostik, Therapie und Nachsorge auf der Basis international anerkannter Standards wie zum Beispiel der Doppelbefundung ein.
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