ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2003PC-Nutzung: Deutsche Ärzte liegen zurück

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PC-Nutzung: Deutsche Ärzte liegen zurück

Dtsch Arztebl 2003; 100(7): A-364 / B-320 / C-306

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LNSLNS Das Gesundheitssystem hat Nachholbedarf im internationalen Vergleich.

Während es in Großbritannien, Schweden und Finnland kaum noch eine Arztpraxis ohne Internet-Anschluss gibt, arbeiten 55 Prozent der Allgemeinmediziner in Deutschland offline. Das geht aus einer internationalen Vergleichsstudie zur Informationsgesellschaft hervor, die der Bundesverband Informationsgesellschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V., (Bitkom, www.bitkom. org), Berlin, vorgestellt hat. Nur sechs Prozent der deutschen Allgemeinärzte nutzen den PC für den Austausch von Patientendaten. „Damit bildet Deutschland das Schlusslicht in Europa, hinter Irland, Portugal und Griechenland“, kommentiert Bernhard Rohleder, Vorsitzender der Bitkom-Geschäftsführung, das Ergebnis. In deutschen Praxen und Krankenhäusern würden Daten weiterhin überwiegend von Hand eingegeben und konventionell übermittelt. Das sei kostenintensiv und fehleranfällig. Die medizinische Versorgung ließe sich deutlich verbessern, wenn ein einheitlicher Informations- und Kommunikationsstandard im Gesundheitswesen eingeführt würde.
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