ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2003Positivliste: Über Medikamente selbst entscheiden

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Positivliste: Über Medikamente selbst entscheiden

Dtsch Arztebl 2003; 100(7): A-389

Klug, Annelies Ilona

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LNSLNS n diesem Beitrag wird der Eindruck erweckt, als müsse die Krankenkasse in Zukunft bei so genannten schulmedizinischen Medikamenten sparen, während dubiose Erzeugnisse der so genannten Alternativmedizin finanziert würden. Das ist nicht richtig. Die Aufnahme in den Anhang der Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen, wie Anthroposophie, Phytotherapie, Homöopathie, sagt nichts über die Finanzierung durch die gesetzliche Krankenkasse aus.
Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen haben ihren Stellenwert in der gesundheitlichen Versorgung. Die Positivliste soll diese Therapievielfalt erhalten. Deshalb wird keine Therapierichtung ausgegrenzt. Die Ärztinnen und Ärzte sowie die Patientinnen und Patienten sollen selbst entscheiden, welche Medikamente eingesetzt werden.
Annelies Ilona Klug, Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, 11017 Berlin
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