ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2003Praxisorganisation: Nutzen-Kosten-Analyse aufstellen
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LNSLNS Mit Befremden las ich den schönen Artikel von Dr. Kopetsch zur wohl unabwendbaren Einführung des Blankodruckverfahrens mittels Laserdruck.
Ich möchte darum bitten, dass der Autor an dieser Stelle bald eine saubere kaufmännische Nutzen-Kosten-Analyse aufstellt, um insbesondere die Folgekosten einer solchen Umstellung einmal klarzustellen, bezogen auf 1 000 „Fälle“ pro Quartal! Ferner würde mich interessieren, wie er denn das unzweifelhaft drohende Chaos der vor dem zentralen Drucker auf ihre blanko zu bedruckenden Rezepte wartenden Patientenscharen einer gut gehenden Praxis organisatorisch zu strukturieren gedenkt. Zeit ist auch Geld. Denkt man sich das Szenario im Netzwerkformat, vermeidet man vielleicht die Warteschleife, hat jedoch je nach Netzwerkgröße mit drei- bis vierfachen Folgekosten zu rechnen. Weiterhin unerwähnt und ungelöst bleibt das Problem des Dreifachdrucks für selbst gefertigte Rechnungen nach GOÄ.
Der Artikel ist ein typisches Beispiel für realitätsfernes, menschenbeglückendes „Schreibtischtätertum“, besonders in Zeiten der von oben verordneten „Nullrunden“, die dem Kleinunternehmen Arztpraxis keine Zusatzbelastungen erlauben.
Dr. med. Herbert Specht, Drususallee 83, 41460 Neuss

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