SPEKTRUM: Leserbriefe

Impfen: Riskantes Ziel

Joachim, Christoph

Gedanken zu Massenimpfungen
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LNSLNS Die immer häufiger auf uns zurollenden Impfkampagnen mit großem wissenschaftlichen, publizistischen und ökonomischen Aufwand machen mich nachdenklich:
Was einmal zur Bekämpfung großer lebensbedrohender Seuchen wie Pocken und Diphtherie als sinnvolle Methode der Prophylaxe unter Abwägung von Nutzen, Risiken und Kosten begann, wird heute zunehmend zur Verhütung von Krankheiten angewandt, bei denen weder von seuchenartiger Bedrohung noch von Verhältnismäßigkeit die Rede sein kann. Ich finde es biologisch nicht unbedenklich, ganze Bevölkerungen zu impfen, um die Fertilität weniger Menschen zu schützen.
In einer Zeit zunehmenden Verständnisses für ökologische Zusammenhänge scheint mir das Ziel, immer mehr Krankheiten auszumerzen (und gar Mumps!), naiv und riskant zugleich.
Dr. Christoph Joachim, Drosselweg, 19079 Goldenstedt
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